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Andacht Nr. 130 Das Böse

Nachdenkliches · Kurzgeschichten
Das Böse


Ihr Lieben


Es gibt Zeiten und Taten an denen passende Worte fehlen oder wenn Worte fallen, diese die Ratlosigkeit derer bezeugen, aus deren Mund sie kommen.
Voerde, Frankfurt, Stuttgart/Fasanenhof, Düsseldorf ... dazu die hilfosen Kommentare unserer Politprominenz und Stars und Sternchen aus Deutschland.
Menschen die nicht an die Existenz des Bösen glauben, versuchen immer wieder die Täter und deren Tat mit „psychischen Problemen“ in Verbindung zu bringen was einer Verharmlosung und Beschwichtigung gleichkommt. Letztendlich kann man sie ja dann nicht „verantwortlich“ machen für ihre Tat.
Genau das ist aber ein Teil der D N A dieses unsichtbaren Wesens. Was taten Eva und Adam nachdem sie wissentlich von der Frucht des Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen aßen? Sie leugneten und schoben die eigene Verantwortung ab.
Jesus beschrieb den Bösen unmissverständlich klar:

Johannes 8
44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

Wenn jemand aus „dem Eigenen“ redet, so verteidigt er das vermeintlich Eigene, schützt es, will es bewahren, ja herausstellen, präsentieren. Das geschieht durch übersteigertes Ehrgefühl, Selbstherrlichkeit, Stolz, Aufgeblasenheit, Hoffart.

Die ERSTE ERKENNTNIS die Adam und Eva im Gan Eden zuteil wurde, war die Tatsache, dass sie NACKT waren.


Man braucht sich unser Leben auf Erden nur mal genauer anzuschauen. Da ist nichts, absolut rein gar nichts was uns „gehört“, was wir als „unser Eigenes“ ansehen könnnten – wie gehen wir denn in die Ewigkeit, bzw. wie kommen wir aus der Ewigkeit? Mit absolut Nichts. Unsere Körper wurden gezeugt und im Mutterleib geformt. Also nicht mal unsere Körper, unser Fleisch, mit/in dem wir unsere irdische Lebenszeit verbringen, ist unser „Eigenes“. Es wurde uns gegeben und im Moment unseres Todes wird es uns genommen. Wir haben keinen Einfluss darauf, können es nicht „behalten.“ Unsere Talente die wir uns angeignen, erlernen, entfalten – sie können ganz schnell von uns genommen werden durch einen Unfall, durch einen oder mehrere Schlaganfälle, unsere Ehepartner/innen, unsere Freund/innen, unsere Kinder, unsere Bekannten, alles kann und wird von uns genommen werden und wir haben nicht den Hauch einer Rechtfertigung, dass sie rechtmässig uns „gehörten“. Der Tod fragt nicht!
Auch und gerade der Tod gehört zum Bösen, zu diesem gefallenen Engelwesen, das Luzifer, Satan, Beelzebub, Iblis oder einfach nur Teufel genannt wird.
Der Tod, die Finsternis, vergleichbar mit einem Sternen - Planeten u. sonnenlosen All, oder einem einzigen schwarzen Loch, das alles verschlingt, ist die ultimative Spitze der Macht dieses Wesens. Mit diesem Wesen wird leider zu oft kokettiert. Sei es bei vielen Heavy Metal Bands die sich mit stolz geschwellter Brust als des Satans Jünger bezeichnen – natürlich um zu provozieren. (Es gibt jedoch auch Bands die in ihren Texten durchaus warnend den Charakter des Bösen beschreiben. Hier muß man die Texte lesen und sich eingehender damit beschäftigen) Es wird oft lachend bei „Highway to Hell“ mitgesungen – und vergessen, wie erbärmlich Bon Scott, der Leadsinger und Verfasser buchstäblich an seinem eigenen Erbrochenen erstickte und „verreckte“.
Wir gruseln uns erfreut und wohlig bei DVDs wie Halloween, Freitag der 13.te und ähnlichen geistlichen Ergüssen von Filmschaffenden.
Zum Nachdenken: Es existiert(e) ein aktuelles Video des Machetenmordes von Stuttgart/Fasanenhof. Warum lachen und ergötzen wir uns denn nicht vor allem dann daran wenn die Tat sogar „echt“ ist? Heuchelei nenne ich es, wenn die Medienwelt und Politiker sich echauffieren und das "Orginal" aus "Respekt" vor dem Opfer aus dem Blick der Öffentlichkeit entfernen und verbieten will. Dabei schlachten, morden, zerhacken, verbrennen, vergewaltigen und quälen sich die Leute in unzähligen Filmen, was als "Kunst" gewertet wird.Wir meinen, „gespielte Szenen“ würden nichts ausmachen, keinen Effekt haben. So argumentieren die Erfinder und Vertreiber von Computerspielen. Man hält den Kunden für „klug und intelligent“ genug, dass er Realität und Fiktion auseinanderhalten kann. Nein, es stammt aus ein und derselben Quelle, es ist ein und dasselbe „Wasser“ das hier die menschliche Seele „speist“. Verharmlosen, Relativieren und wenn das Teuflische sich in der Materie schließlich vollendet hat, nämlich durch Sadismus, durch Mord(lust) und Totschlag, durch Krieg und falsch verstandene Religiosität – (Rechtfertigung/Erlaubnis zum Töten „Ungläubiger“) hält man erstaunt und „sprachlos“ inne, bildet ein Blumenmeer am Ort der Manifestierung des Bösen, schreibt Schildchen mit der Frage: Warum? – und bringt es nicht in Zusammenhang mit dem real existierenden Bösen, sondern ist beruhigt, wenn sogenannte Experten auf den Plan gerufen werden, die den psychotischen Zustand des jeweiligen Menschen erklären und in gewisser Weise die Tat „rechtfertigen“. „Der/die Arme – stand unter einem Zwang – konnte ja gar nicht anders ....


BITTE AUFMERKEN!!!! Als Begründung für die Tat in Vöerde war zu hören: Er wollte einfach jemanden sterben sehen. In Alabama (USA) wurde vor drei Jahren ein australischer Student während des Joggens erschossen von zwei Teenagern- Grund: Sie wollten jemanden beim Sterben erleben. In Chicago erschoss ein achtjähriger vor zwei Jahren einen Menschen und gab den Police Officern achselzuckend zur Antwort - er hätte gedacht, "der stehe wieder auf" ...

Anders verhält es sich in Gottes Wort: Im 1. Buch Mose fordert Gott den Kain auf:

1.Mose 4
…6Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? und warum verstellt sich deine Gebärde? 7Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so bist du angenehm; bist du aber nicht fromm, so ruht die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; DU ABER HERRSCHE ÜBER SIE!

Im Römerbrief lesen wir

Roemer 6:16
Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?

Der Mensch weiss, was Gut und Böse ist und kann in Gottes Wort KEINERLEI Rechtfertigung für die böse Tat geltend machen. Wer Drogen und Alkohol konsumiert, tut dies mit Bewußtsein. Egal ob er/sie es "braucht" es wird WISSENTLICH getan.

JETZT NEHME ICH DIE FLASCHE IN DIE HAND, JETZT FÜHRE ICH SIE ZUM MUND UND TRINKE.
JETZT BEREITE ICH DIE DROGEN VOR, JETZT SCHLUCKE ICH DIE PILLEN.

Jakobusbrief 1:15
Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod.

Der Begriff der „Lust“ ist hier nicht einfach nur auf Sinnlichkeit bezogen.
Lust kann auch Händel, Streitsucht, „Lust darauf „es“ anderen zu „zeigen“ bedeuten, zu erniedrigen, zu „besiegen“, provozieren wollen, vernichten zu wollen – das vermeintlich „Eigene“ herausstellen, zeigen, vorführen.

Judas Ischariot verriet Jesus um einen schnöden Geldbetrag und die kurzzeitige Hätschelung durch die Obersten des Volkes. Er wurde gebauchpinselt von den Oberen, für einen Moment als wertvoll angesehen. Das war sein erster Lohn, der zweite das Geld. Als es ihm bewusst wurde, was er getan hatte, geschah dieses:


Matthäus 27

3Als Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass er zum Tode verurteilt war, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und Ältesten zurück
4und sprach: Ich habe Unrecht getan, dass ich unschuldiges Blut verraten habe. Sie aber sprachen: Was geht uns das an? Da sieh du zu!
5Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ging fort und erhängte sich.

Ihr Lieben, es werden sich noch grausamere, schlimmere Dinge ereignen und niemand will erkennen, dass es die Macht des abgrundtiefen Bösen ist welche am Toben ist
1. Petrusbrief 5/8 Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. 9Dem widerstehet, fest im Glauben, und wisset, daß ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.

In den ach so „freien“ aufgeklärten Staaten dieser Welt in denen ständig zu hören ist: Ich brauch keinen Gott, das sind Märchen der Alten etc. macht man hingegen Witze über den „Gegenspieler“ Gottes dessen Ende in der Johannesoffenbarung und Danielprophezeiung vorhergesagt wurde, sieht ihn als „Kumpel“ an, verehrt ihn mit Symbolen und Liedern. Lasst euch nicht täuschen: Am Gleis 7 des Frankfurter Bahnhofes, am Bahnsteig in Voerde, bei den inzwischen nicht mehr zählbaren Messerattacken und Überfällen war und hinterließ ER seine Visitenkarte.

Ich wünsche uns allen die Fähigkeit mit OFFENEN Augen durch diese Welt zu gehen, ich wünsche uns allen – gerade in den kommenden Zeiten, die von zunehmendem Hass, der Lüge und Tarnung des Bösen, geprägt sein werden
den Schutz und Segen des Allmächtigen – um den man selbst tagtäglich bitten muß.
Matthaeus 7
7Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. 8Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.…
 
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