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Pater Pauli mysterious places 06.01

Aktuelles und Alltägliches · Kurzgeschichten
In der Reihe „Pater Pauli mysterious places“ werden weltweit Orte vorgestellt, welche in der Öffentlichkeit eher unbekannterer Natur sind bzw. welche nicht so einfach von Wanderern zu finden sind, da diese von der deutschen Touristikbranche weniger oder gar nicht beworben werden. Die angegebenen GPS-Daten und Wegbeschreibungen sind sorgfältig ermittelt, aber trotzdem ohne jede Gewähr für Richtigkeit.
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St.Abdijkerk Thorn
Wijngaard 11
(Kerkberg 2)
6017 AG Thorn
Niederlande, Limburg
GPS: Breite 51° 9'37.98"N Länge 5°50'32.66"E

Abteikirche mit relativ genauer Nord/Süd- Ausrichtung des Bauwerks (gotische Kreuzbasilika). Friedhof direkt daneben auf der Nordseite.

Die Geschichte von Thorn geht mindestens bis in das Jahr 975 n. Chr. zurück.

Das Benediktinerkloster wurde damals von Graf Ansfried van Teisterbant und seiner Frau Hilsondis gegründet. Aufgenommen wurden dort vor allem gerne weibliche begüterte Personen von adeliger Herkunft (adeliges Damenstift). Damals legte man viel Wert darauf, dass die entsprechenden Langzeitgäste finanziell auch gut betucht waren. Im Gegenzug zu deren Großzügigkeit dem Orden gegenüber wurden diese mit vielen Freiheitsrechten ausgestattet, welche sich andere Klosterinsassen z.B. im damaligen Deutschland in dieser historischen Zeit nur erträumen konnten. Privateigentum konnte behalten und selbst verwaltet werden und auch Teile der eigenen Dienerschaft konnten mitgebracht werden. Viele kamen und gingen als Gelübde freie Personen und verpflichteten sich dort nur an den regelmäßigen Messen teil zu nehmen und die unbedingt erforderlichen Gemeinschaftsstunden zu leisten. Wobei darauf hingewiesen sei, dass es auch hier schon einen Primat des Geldes gab. Wer viel spendete, musste auch wenig Verpflichtungen eingehen. Dementsprechend war die Kirche inkl. der Nebengebäude auch reich ausgestattet.

1797 n. Chr. schlossen die Franzosen die Abtei und beschlagnahmten alles, was nicht niet- und nagelfest war.
1860 n. Chr. Restaurierung der Kirche durch Pierre Cuypers (Architekt aus Roermond).

Sehenswert, spannend und gruselig ist hier die gotische Krypta, welche wahrscheinlich im 14ten Jahrhundert fertiggestellt wurde. In solchen Gewölben wurden damals in der Regel Reliquien aufbewahrt, aber auch hohe Mitglieder des Klosters und finanzielle Gönner beigesetzt. Es galt der damalige Glaube, dass man um so besser beim „Jüngsten Gericht“ wegkommt, um so näher man am Altar bzw. an den Kirchengebäuden bestattet wurde. …..Wenn sich da mal nicht so einige ordentlich getäuscht haben.....

In der Krypta sind u.a. zu besichtigen:
- Mumien, welche in einem noch relativ guten Erhaltungszustand in Glassärgen liegen.
- Sehr wertvolle Devotionalien
- Geheimnisvolle Bücher und Truhen ähnliche Koffergebilde mit roten Wachssiegeln
- das Wandgrab des „Organisten und Wohltäters“ vom 14.11.1780 „Heer A.van Winckel“ verschlossen von einer Wandplatte mit Totenkopf Malerei.
- und....und....und

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