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Fortsetzungsgeschichte Lillia Glocke

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©  Tis-Anariel   
   

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Tis-Anariel am 25.05.2010 : Ja eine ganze Menge Abenteuer erlebten die beiden.
Verrückterweise wurden die Freundinnen nun öfters von anderen Blumenfeen angesprochen. Doch denen ging es nicht um Lillia, sondern um Marissa, die zu einem wunderschönen Pfauenauge geworden war. Einer Feeherich trieb es gar fast zu weit. Er passte übrigens auf eine Lilie auf und sah entsprechend großartig aus. Und dieser nun, der meinte doch glatt zu Marrisa, warum sich wohl ein so schöner Schmetterling denn mit so etwas ordinärem und langweiligen wie einer grünen Blumenfee abgäbe. Als Missgeburt und behindert, bezeichnete er gar die arme Lillia, der daraufhin die Tränen kamen.
Oh, da wurde ihre Freundin aber richtig wütend und es war das erste mal, das die Blumenfee sie so sah. Schmetterling Marissa war wirklich sauer und das ließ sie nun an diesem Kerl aus.
“Ha,” rief sie laut, “warum sollte ich mich mit so einem wie dir abgeben? Ein an völliger Selbstüberschätzung leidender und schrecklich arroganter Schwammkopf bist du, genau! Als ich noch eine kleine grüne Raupe in der Brennnessel war, da hat sich keiner von euch Dummköpfen um mich geschert, aber nun wo ich ein Schmetterling bin, da wollt ihr mir die einzige echte Freundin ausreden, die mir immer treu gewesen ist. Nur weil sie nicht in euer Bild passt. Und warum?! Weil sie grün ist, als wäre das ein Verbrechen. Grün ist doch keine schlechte Farbe! Es gibt so viele schöne Dinge auf der Welt, die grün sind, warum sollte es da nicht auch eine grüne Blumenfee geben. In meinen Augen macht das Lillia zu etwas besonderen. Also lass mich bloß ihn Ruhe du Lilienknilch! Das gilt auch für deine versnobte Verwandtschaft und den Rest dieser falschen Bande!”
Während sie so schimpfte und dabei ganz schrecklich empört war, da regte sich Marissa so sehr auf, so dass sie ganz heftig mit ihren Flügeln schlug. Das und das lautstarke Zetern des Schmetterlings trieben den Feeherich erschrocken zurück und bevor er sich versah saß er schon mitten in den Staubgefäßen seiner Lilie und wurde ganz gelb eingestaubt. Lilienpollen lässt sich ja zudem auch so schwer entfernen und so lieb der arme Kerl wochenlang mit gelben Flecken auf seinen schönen weißen, leicht Rosaangehauchten Flügeln herum.
Fortan aber versuchte auch keiner mehr, sich zwischen Lillia und Marrisa zu drängen.
Diese Sache aber machte jemand andern auf die beiden aufmerksam und man möchte es kaum glauben, diesem jungen Feeherich gefiel die kleine grüne Blumenfee ganz gut. Sein Name war Juri und er hütete eine Sumpfdotterblume, von daher hatte er neben viel Grün auch kräftiges, schönes Gelb in seine Flügeln, auch seine Haare hatten diesen Farbton und er trug zudem eine gelbe Weste.
Tja, er fand die Freundschaft zwischen Schmetterling Marissa und Lillia sehr beeindruckend und toll. Zudem gefiel ihm Lillia sehr gut.
Weil Sumpfdotterblumen sehr oft in Gräben wachsen gelten sie als schlicht und jene Feen, die auf diese Blume achten werden oft etwas geringgeschätzt bei den Wiesenfeen. Noch schlimmer waren die Gartenfeen, wie der Lilienfeeherich, dem Marissa so eine schöne Lektion erteilt hatte.
Juri hatte beschlossen, dass er mit Lillia und Marrisa Freundschaft schließen wollte, doch wie sollte er das am besten anstellen? Denn ganz ehrlich, er wollte sich wirklich nicht mit Marissa Schmetterling an legen. Also wie sollte er es anstellen, die zwei anzusprechen, ohne dass sie in ihm eine Bedrohung sahen?
Da war wohl guter Rat teuer.
 
Wie soll es weitergehen? Diese Story kannst du selber weiterschreiben.
 
 

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