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Tierlilieb der Beschützer der Tiere / Seite 18

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© Harald Schmiede   
   
Tief geknickt kam der Bürgermeister zu Hause an. Seiner Frau wollte er die Blamage nicht eingestehen. Deshalb erzählte er, er wäre ins Wasser gefallen. Seine Frau glaubte ihm.
Am anderen Tag war der Bürgermeinster krank. Er hatte eine schwere Erkältung und musste im Bett liegen. Seine besorgte Frau, die Bürgermeisterin, ließ gleich den Arzt kommen. Dieser verordnete, dass der Patient eine Schwitzkur machen sollte. So lag der arme Bürgermeister mit einem dicken Schal um den Hals und einer Wollmütze auf dem Kopf in einem warmen Federbett und schwitzte wie ein Eisbär in Afrika. Starker Durst quälte ihn.
Die Bürgermeisterin lief in großer Eile zum Kaufmann, um für ihn Milch zu holen. „Ich möchte etwas Milch.“ , verlangte sie vom Händler, „Mein Mann ist krank und hat starken Durst. Auch Butter und Käse hätte ich gerne.“
„Von dem Gewünschten habe ich leider nichts, gnädige Frau.“, antwortete der Kaufmann. „Meine Kühe sind fortgelaufen und ohne Kühe keine Butter, kein Käse und keine Milch.“
„Na, sowas.“, entfuhr es der Bürgermeisterin erstaunt. „ Die Tiere müssen sofort wieder herkommen!“






Es folgt die Fortsetzung für dieses alte Bilderbuch auf Seite 19:
 

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