... für Leser und Schreiber.  

Jack & Charlie (2. Kapitel)

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©  Littlemimi   
   
Hier noch mal die kleine Warnung: enthält Inhalte gegen Homosexuelle. Es richtet sich gegen niemanden aber wer sowas nicht ab kann, bitte nicht lesen.

2.Kapitel
Jacks Geburtstag
Es war sehr früh am Morgen, als Charlie aufstand. Es war jedenfalls für ihn früh. Er stand schon in der Küche und versuchte ein perfektes Frühstück zu zubereiten, obwohl er so gar nicht kochen konnte. Zwei verbrannte Toast waren schon im Müll und er musste sogar schon die Wohnung verlassen um neue Eier zukaufen. Die Anderen hatte er aus versehen runter geworfen. Doch nun hatte er es geschafft essbares Rührei zu produzieren und das Toast war auch nicht noch mal verbrannt. Er stellte alles auf ein Tablett und machte es dann noch etwas hübsch. Dann trug er es vorsichtig und leise in Jacks Zimmer.

Jack lag noch in seinem Bett und schlief. Allerdings nicht ganz so tief wie Charlie dachte. Als er merkte, dass er sich auf sein Bett setzte, drehte er sich sofort zu ihm und kuschelte sich an ihn. Charlie schaute ihn nur lächelnd an und strich ihm vorsichtig eine Strähne aus dem Gesicht. Jack lächelte nur leicht. „Habe ich dich geweckt?“ fragte Charlie. „Nein nicht direkt“, antwortete Jack nur und zog Charlie zu sich unter die Decke. „Wovon bist du denn aufgewacht?“ fragte er. „Einmal wurde ich von meinem Handy geweckt. Danach habe ich nicht mehr al zu fest geschlafen. Ich habe dich also in der Küche gehört wie du die Eier runter geschmissen hast oder eher wie du geflucht hast“, erklärte Jack. „Tut mir leid, dass du das hören musstest“, entschuldigte er sich. „Schon gut“, meinte Jack und kuschelte sich weiter an sich. Charlie beugte sich dann über ihn und küsste ihn: „Das ist mein Geschenk an dich.“ Er küsste ihn erneut innig und Jack erwiderte den Kuss. Dann zog Charlie ihm sein Oberteil aus und fing an sein Hals zu küssen und ging dann immer weiter an sein Oberköper runter. Jack genießte das sichtlich. Charlie ging bis zur Boxershorts. Dann kam er wieder hoch und küsste ihn. Während dessen ging Jack mit seinen Händen unter sein T-Shirt. Charlie tat das bei ihm auch mit einer Hand. Langsam ging er an seinem Köper runter. Bis in die Shorts und dann klingelte es. „Ignorier es“, sagte Charlie leise und machte weiter. Doch das klingeln hörte nicht auf. Das ging solange, bis beide davon genervt waren und ihnen deswegen die Lust vergangen ist. „Das holen wir nach“, meinte Charlie, küsste ihn noch einmal und stand dann auf. Da er der war, der mehr anhatte, ging er zur Tür und öffnete sie. Ein Ehepaar stand vor der Tür und schaute ihn nur an. „Jack du hast besuch!“ sagte er, nach dem das Paar ihn nur eine Weile seltsam angeschaut hat. „Wer?“ fragte Jack und kam aus seinem Zimmer raus, jetzt mit zusätzlich einem T-Shirt bekleidet. Als er die beiden sah, war er leicht überrascht. „Mom, Dad was macht ihr denn hier?“ fragte er nur. „Du hast doch heute Geburtstag. Da wollten wir mal vorbeikommen und dich überraschen“, antwortete seine Mutter, ging zu ihm und drückte ihn ganz fest. „Lieb von euch“, meinte Jack nur und schaute Charlie kurz an, den man an sah wie seine Pläne zunichtegemacht wurden und er nicht wusste was er jetzt tun sollte. „Geht doch schon mal ins Wohnzimmer. Wir kommen gleich“, sagte Jack und schob seine Eltern zum Sofa. „Wusstest du, dass sie kommen?“ fragte Charlie. „Ich bin genau so überrascht wie du“, antwortete er. Beide schauten schweigend zum Wohnzimmer. „Wir werden sie schon irgendwie los“, meinte Jack und schaute nur Charlie an. „Und ich hatte was ganz Tolles geplant“, sagte Charlie nur leicht traurig und verschwand in sein Zimmer. Jack ging auch in sein Zimmer und zog sich erst mal an. Dann ging er zu seinen Eltern. „Wie lange habt ihr denn geplant zu bleiben?“ fragte er sie. „Wir hatten geplant das ganze Wochenende zu bleiben“, antwortete seine Mutter. „Und wo wollt ihr bleiben?“ fragte Jack und hatte schon leicht Angst vor Antwort. „Wenn es euch nichts ausmacht, würden wir gerne hier bleiben“, antwortete seine Mutter. Charlie stand in der Tür und schaute Jack nur sprachlos an. „Ihr wollt hierbleiben? Und ihr seid euch da sicher?“ fragte Jack noch mal nach. „Ich hoffe es macht euch nichts aus. Es wäre ja nur eine Nacht. Dein Vater muss Montag ja wieder Arbeiten, deswegen würden wir morgen dann schon wieder fahren“, erklärte seine Mutter. „Für eine Nacht geben wir gerne unseren Platz her. Ums Essen kann man sich dann zwar kloppen aber was solls“, antwortete Charlie und Jack schaute ihn jetzt überrascht an. Charlie ging zu ihm und stellte sich neben ihn. „Es ist nur eine Nacht. Gib ihnen dein Bett, das ist groß genug und du kommst nachts dann einfach zu mir“, flüsterte er ihn in sein Ohr mit einem leichten Grinsen im Gesicht. Jack grinste ebenfalls, als Antwort. „Gut dann haben wir dazu auch eine Antwort. Ihr könnt ruhig mein Bett haben, da passt ihr beide rein. Das Sofa ist doch etwas klein. Voraussetzung ihr kommt mit meinem Zimmer klar“, sagte Jack zu seinen Eltern. „Wir hatten dich sehr lange am Hals, ich denke das Überleben wir“, meinte sein Vater. „Gut dann fühlt euch mal wie zuhause“, meinte Jack und ließ sich dann auf dem Sofa nieder. Dann herrschte schweigen. Es war für alle unangenehm, doch es wollte auch keiner was sagen. Jack stand irgendwann wieder auf und ließ Charlie ganz allein mit seinen Eltern. Charlie schaute ihm nur leicht panisch hinter her. Was sollte er denn nun mit Jacks Eltern machen außer anschweigen? „habt ihr Pläne solange ihr hier seid?“ durchbrach er irgendwann das schweigen. „Nein haben wie nicht“, antwortete Jacks Mutter. „Warum auch. Wir sind nicht mal zwei ganze Tage hier“, meinte der Vater. „Stimmt auch wieder“, seufzte Charlie. Die Unterhaltung war auch schneller zu ende als gedacht. Nun saßen sie wieder da und schwiegen sich an. Als Charlie das zu doof wurde stand er auf und ging zu Jack, der dabei war, Charlies Chaos sauber zu machen. „Warum sind deine Eltern manchmal so seltsam?“ fragte er ihn nur. „Weils meine Eltern sind“, antwortete er nur. „Aber du bist nicht seltsam“, meinte er nur. „Das siehst nur du so und auch nur weil du mein Freund bist. Vorher war ich auch seltsam für dich“, sagte Jack und drückte Charlie ein Schwamm in die Hand. Charlie schaute ihn nur. „Wenn du schon hier bist kannst du mir auch helfen dein Chaos sauber zu machen“, sagte Jack und räumte weiter die Sachen weg. „Ich hatte das heute alles ganz anderes geplant“, meinte Charlie leicht traurig. „Ich weiß. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie glücklich ich allein schon darüber bin, was du bis jetzt schon alles getan hast“, meinte Jack und lächelte ihn nur an. Charlie schaute ihn ebenfalls an und lächelte nun auch. „Es sind nur zwei Tage und dann kannst du alles nach holen was du geplant hast. Vor allem das von heute Morgen“, meinte Jack und grinste nur. „Das hole ich nach so blad sie weg sind“, sagte Charlie und kam ihm näher. „Das würdest du doch schon am liebsten gleich tun“, meinte Jack, gab ihm ein Kuss auf die Wange und ging dann wieder zu seinen Eltern. „Mein kleiner Junge ist erwachsen“, sagte seine Mutter sobald sie ihn sah. „Jetzt fehlt nur noch eine Freundin“, meinte sein Vater und man hörte Charlie aus der Küche wie er sich verschluckt hatte. „Ja, das hat aber noch Zeit. So schnell werde ich keine Freundin haben“, sagte er. „Ja mache erst die Schule ruhe zu Ende und kümmere dich erst mal um einen Job“, meinte seine Mutter. „Die Schule ist so gut wie rum. Die Prüfungen sind vorbei. Es ist nur noch Zeit tot sitzen und die letzten Noten sammeln und um einen Job kümmere ich mich auch schon also nur mein Interesse an einer Freundin ist nicht sonderlich groß“, antwortete er. „Was planst du denn zu machen?“ fragte sein Vater und Jack schaute ihn nur fiel alles aus dem Gesicht: „Hörst du mit eigentlich jemals zu?“ „Doch aber da habe da habe ich dir wohl nicht zugehört“, antworte sein Vater. „Ich habe mich um ein Ausbildungsplatz als Koch beworben. Falls du es vergessen hast. Ich wollte schon immer Koch werden“, antwortete er leicht gereizt. „Ach ja da war was“, sagte sein Vater nur und Jack standkurz vor dem Ausrasten. „Charlie erzähl uns doch mal so ein bisschen was du so machst“, fragte die Mutter ihn. „Ich bin vor ein paar Monaten mit meiner Ausbildung als Barkeeper fertig geworden und arbeite nun in einem Laden der kurz vor dem Aussteht“, erzählte er. „Warum arbeitest du in so einen Laden?“ fragte Jacks Vater. „Es war die einzige Stelle die ich danach gekriegt habe. Die Nachfrage ist nicht sonderlich groß“. Meinte Charlie und setzte sich hin. „Du wirst schon was Neues finden. Da bin ich mir sicher“, versuchte Jack ihn aufzumuntern und setzte sich neben ihn.

Bis zum Abend redeten sie nur und die Stimmung wurde etwas besser. Zwischen durch aßen sie Kuchen. Am Abend saßen sie alle wieder im Wohnzimmer. Jacks Eltern auf dem Sofa und Jack und Charlie auf den Boden, auf paar Kissen extra für solche Fälle. Da sie nicht al zu viel Platz und Geld hatten, hatten sie sich ein paar sehr bequeme Kissen angeschafft. Sie schauten die Nachrichten. Da Jacks Eltern mehr auf den Fernseher fokussiert waren, waren Jack und Charlie ein wenig mit sich beschäftigt. Bis eine kurze Reportage kam. Jack schaute nur kurz auf den Fernseher und schaute dann sein Vater an, der schon wütend aussah. „Das wird nicht gut enden“, meinte Jack leise. „Warum?“ fragte Charlie nur und schaute Jack an. „Du wirst gleich den Grund kennen lernen warum ich meinen Eltern nichts davon sage, vielleicht“, antwortete Jack. Irgendwann platzte Jacks Vater dann. Er stand auf und schrie durch die komplette Wohnung. Er ließ alle hören das etwas gegen Homosexuelle hatte und dabei vielen auch nicht grade schöne Wörter. In dem Moment reichte es Jack. Er hatte sich das nun lange genug anhören müssen, doch nun fühlte er sich angegriffen. Also stand er auf und schaute nur wütend seinen Vater an. „Was?“ fragte sein Vater ihn nur wütend. Jack schaute nur kurz Charlie an und dann wieder seinen Vater, der nicht wusste sein Sohn von ihm wollte. Jack packte Charlie und zog ihn zu sich hoch. Dann küsste er ihn einfach. Er zitterte dabei und hatte leicht angst auf die Reaktion von seinem Vater. Charlie merkte das und nahm ihn beschützend in den Arm. Jacks Vater war nun ruhig. Er war überrascht darüber. Schweigend setzte er sich wieder hin. Er wusste nicht was er dazu sagen sollte. Als Jack keine Reaktion bekam schaute er seine Eltern nur an, mit Tränen in den Augen. „Es freut mich für mich das du dein Glück gefunden hast und ich muss gesehen für mich kam das nicht sonderlich überraschend, eher die Art und Weise war überraschend. Dein Vater wird sich erst mal dran gewöhnen müssen und ich hoffe auch das öffnet ihm ein bisschen die Augen“, durch brach seine Mutter die Stille. „Du wusstest davon?“ fragte Charlie. „Ich bin nicht blind und doof schon gar nicht. Ich habe euch das ein oder andere Mal gehört gesehen aber ich wollte nichts sagen. Nicht solange Jack noch nicht bereit dazu war“, antwortete sie. Jack schaute sie nur an und war ein wenig erleichtert. Sein Vater hingegen schwieg immer noch. „Komm, lass uns ins Bett gehen“, meinte Charlie und ging mit ihm in sein Schlafzimmer. Dort setzte er Jack auf sein Bett. Er machte die Tür zu und setzte sich dann zu ihm. „Also damit wirklich keiner gerechnet. Versteh das jetzt nicht falsch ich fand das jetzt nicht schlecht“, sagte Charlie. „Ich konnte einfach nichts anderes. Es hat mich einfach nur so aufgeregt“, antwortete er. „Also von mir aus könnte das öfters passieren, wenn du mich dadurch küsst“, meinte Charlie nur mit einem leichten grinsen. „Dir gefällt alles was ich mit dir machen“, meinte Jack. Charlie grinste ihn darauf nur und bekam dann ein Kissen ins Gesicht gehauen. „Das bekommst du irgendwann zurück. Wenn du es nicht erwartest“, sagte er, nahm Jack in den Arm und ließ sich dann zur Seite fallen.
 

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