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Brief von Krystyna Nr5

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© Carmen Mazina   
   
Brief von Krystyna

Ich bin am Ende! Mit eigenen Augen zu sehen wie Du eine Andere umarmst küßt und liebevoll anschaust, hat mir gestern Abend den Boden unter den Füßen weggerissen. Tagelang habe ich versucht Dich telefonisch zu erreichen, unzählige SmS blieben unbeantwortet. Ich fing an mir Sorgen zu machen, Dir könnte was zugestoßen sein, deshalb bin ich gestern Abend in unsere Stammkneipe um etwas in Erfahrung zu bringen und dann das! Carmen, wie kannst Du unsere Liebe so durch den Dreck ziehen? Mir blieb das Herz stehen bei dem Anblick! Carmen, ich bin so verletzt und traurig, wir waren uns so nah, so vertraut, wir haben so viele schöne Stunden zusammen verbracht. Warum? Ich verstehe Dich nicht! Wir haben uns nicht mal gestritten als Du das letzte mal bei mir warst, im Gegenteil wir hatten einen wunderschönen Abend den wir bei Musik Kerzenschein und einem süßen Rotwein genossen haben. Der Abend war voller Harmonie, wir haben uns auf dem Sofa unter einer kuscheligen Decke bei den Klängen von K.D Lang zärtlich geliebt. Wenn ich gewusst hätte, das es das letzte mal war, ich hätte alles gegeben Dich nicht zu verlieren. Carmen, ich verstehst nicht! Ich komm mir so verlassen vor! Ich habe niemanden zum Reden trinke hochprozentigen während K.D Lang „ Cry“ singt weine ich leise vor mich hin...
 

http://www.webstories.cc 01.12.2021 - 10:53:32