... für Leser und Schreiber.  

Fortsetzungsgeschichte Zwielicht

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22 Stimmen
   
© Nene Carrera   
   

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NeneCarrera am 03.12.2001 : ******************
Kapitel 2

Patrick O'Donnell drückte die Löschtaste seines Computers um die soeben geschriebenen Wörter von seinem Bildschirm zu tilgen. Wenn er so weitermachte, würde er den Bericht bis heute Abend nie fertig bringen. Er konnte sich nur allzu gut Forrester's Reaktion darauf vorstellen.
Erschlagen lehnte er sich in seinem Bürosessel zurück und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Er schloss für ein paar Sekunden die Augen um sich die Fakten nochmal in Erinnerung zu rufen, als die Bürotür plötzlich aufgerissen wurde. Patrick fuhr erschrocken hoch: "Chuck, verdammt noch mal! Kannst du nicht..."
"Patrick, wir haben ein Problem", unterbrach ihn ein untersetzter kleiner Mann mit Brille und kam nervös auf ihn zu.
Patrick sah ihn erwartungsvoll an und hob beide Hände.
"Es hat ein Leck im Labor unten gegeben. Eine schöne Scheisse ist das!"
 
Mondglitzer am 28.05.2004 : "Das hat mir gerade noch gefehlt" dachte Patrick und runzelt die Stirn. Er wirft einen verzweifelten Blick auf die blinkenden Buchstaben auf seinem Laptop. Der Bericht musste doch bald abgeben werden. Dieser Bericht war sehr wichtig für seine weitere berufliche Karriere, würde er Ihn nicht fertigstellen werfe das ein sehr schlechtes Licht auf ihn. "Patrick", Chuck erinnerte Patrick an sein Problem und riss ihn unsanft aus seinen Gedanken. Patrick stürmte hinter Chuck die Treppe zu den unterirdischen Labors hinterher. Schon von weitem konnten die beiden das schrille Geräusch des Alarmes hören der anzeigte das es ein Leck gegeben hatte. Wie ein Schlag ins Gesicht traf Patrick wieder seine Migräne, ausgelöst durch den lauten Ton des Alarms. "Ausgerechnet jetzt", stöhnte Patrick und dachte dabei an seinen Bericht wie auch an das Leck und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Unbewusst schnmitt er eine Grimasse, geprägt von dem Schmerz der in seinem Kopf wütete. Chuck, seinem Geschäftspartner und gelegentlichen Pokerfreund entging dies nich. ER hielt Patrick leicht am Ärmel zurück:" Los, alter Junge, geh wieder rauf in dein Bürö und Ruh dich aus. Ich seh doch wie überarbeitet du bist". Wohlweislich vermied Chuck Patrick auf seine Migräne anzusprechen , in diesem Punkt war er sehr empfindlich. "Wir schaffen das schon, wir sind ja zu 10. hier unten, irgendeiner von uns bekommt das sicher wieder hin", bekräftigte Chuck nochmals mit einem schiefen Grinsen. Patrick runzelte die Stirn und hob eine Augenbraue, ein charackteristisches Zeichen von ihm das sein Misstrauen ausdrückte. "Wiewollt ihr denn das machen?? Hier ist soviel los, und du hast mich ja deswegen extra geholt. Bist du dir sicher das du alles alleine schaffst??" Anstatt auf seine Frage zu antworten gab Chuck ihm ein Schubser Richtung Büro. Mit einem mürrischen, aber doch erleichterten Grunzen machte Patrick sich auf den Weg zurück in sein Büro. Während er die Treppen hinauf stürmte erschien ihm eine kleine Ruhepause doch sehr verlockend und danach würde er den Bericht fertigstellen. Patrick sah schon weitem die mit braunem Leder bespannte kleine Couch , auf der er seine Pause machen wollte. ER trat in sein Büro ein und schloss die Tür nachdrücklich hinter sich, als plötzlich das Telefon klingelte. "Ja, was wollen Sie?", herrschte er in den Hörer und gab sich dabei keine Mühe seine schlechte Laune zu verbergen. "Ähm , Chef", sagte die leise Stimme seiner Sekräterin, " Sie haben Besuch, ein gewisser Billy...er wollte aber seinen Nachnamen nicht nennen und behauptet er kennt sie". Sie machte eine kurze Pause in der Hoffnung Patrick würde ihr einige Infromationen geben die Ihre Neugier befreidigten und die sie in der Mittagspause den anderen Sekräterinnen eerzählen konnte. Doch Patrick sagte nur knapp :"Schick ihn rein!" und legte den hörer etwas zu laut zurück auf die Ladestation.
 
Nene Carrera am 21.08.2004 : Statt auf die Couch, ließ er sich wieder hinter seinem, mit Akten und Papieren überhäuften, Schreibtisch nieder und riß die unterste Schublade auf in der er seine Migränetabletten aufzubewahren pflegte. Erleichtert, dass noch zwei Stück in der Packung waren, nahm er beide auf einmal zu sich, lehnte sich zurück und hoffte inständig, dass nicht auch noch Billy mit irgendeinem Problem an ihn herantrat.
Es dauerte keine Minute als es leise an der Tür klopfte und Billy, ohne eine Antwort abzuwarten, das Büro betrat. Er wirkte müde und ausgelaugt wie er mit tropfnassem Haar vor ihm stand. Erst jetzt wurde ihm bewußt, dass draussen ein echtes Unwetter losgebrochen war und der Regen heftig gegen seine Scheiben schlug.
Patrick schaffte es, seinen Schmerz für einen kurzen Moment zu besiegen und aus seinem tiefsten Innern ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. „Billy, sei gegrüßt.“ Er deutete mit einer ausladenden Handbewegung auf den Stuhl vor sich. „Bitte, setz dich. Möchtest du vielleicht einen Tee oder Kaffee oder vielleicht auch was stärkeres?". Da Patrick sein blosses Nicken nicht richtig deuten konnte, orderte er bei seiner Sekretärin zwei Tassen Kaffee.
Billy seufzte leise und nahm vor seinem Freund Platz. „Pat, es tut mir leid, dass ich hier so einfach unangemeldet reinplatze, aber …“
„…du brauchst meine Hilfe,“ beendete der Ire den Satz. „Stimmt’s?“. Billy nickte und fuhr sich nervös durch das nasse Haar. Er wollte gerade fortfahren, als die Tür aufging und die junge Frau aus dem Vorraum ein Tablett mit zwei Tassen Kaffee und einem Teller Donuts hereinbrachte. Über ihrem Arm hing ein Handtuch, welches sie mit einem warmen Lächeln Billy reichte.
„Danke, Janet. Die nächste Stunde möchte ich von niemanden gestört werden, außer es ist Chuck.“ Janet nickte und zog sich leise wieder zurück.
Billy nahm sich einen von den Donuts und drehte ihn nachdenklich in seinen Händen. „Ein Junge ist heute Abend aus dem Heim fortgelaufen. Sein Name ist Michael Flanagan. Seine
Eltern sind politische und vor einem halben Jahr aus Irland hierhergekommen.
 
Wie soll es weitergehen? Diese Story kannst du selber weiterschreiben.
 
 

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