danke für eure kommentare und bewertungen.
Das wort „versetzt“ hierfür gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut, weil ich es anders interpretieren würde, es würde für mich eher passen, wenn man jemanden ständig warten lässt und nur immer vertröstet oder wenn man jemanden für andere dinge außen vorlässt. Der „hingerichtete“ in dem gedicht wird bei den anderen nur noch auf gleichgültigkeit und ignoranz stoßen, so als würde er nicht mehr existieren. Daher finde ich, dass „versetzt“ da nicht so gut passt. Aber ich überlege es mir noch.
Lg Holger
Homo Faber (24.11.2006)
Hallo, ich bin auch dafür, dass du vergessen in versetzt umänderst, reimt sich dann sogar ;-) Ansonsten, wie Karamba schon sagt: Kurz und kackig. Lg Sabine
Sabine Müller (24.11.2006)
Hallo Homo Faber,
dein Gedicht hat was, es ist kurz und knackig! Also, Wer seine "Freunde"(?) verletzt, wird mit Vergessenheit bestraft? Doch ist nicht "jemanden zu vergessen" etwas, das man gar nicht bewusst ausüben kann, das passiert einfach, wenn jemand einem total egal ist. Wenn ich allerdings absichtlich jemanden vergesse, dann gibt es dafür einen Begriff, dann habe ich den "versetzt"! Darum hatte ich in der letzten Zeile wohl auch "versetzt" erwartet, das wäre dann für meine Begriffe auch eher eine Hinrichtung, und; es reimen sich die Strophenenden. Hmm, aber vielleicht wolltest du den Leser (in diesem Fall mich) auch genau da hinkriegen, das er über das "Vergessen als Richtspruch" ins Philosophieren gerät? Tja dann haste mich gekriegt...