dieser Satz ist wirklich gut geschrieben und beinhaltet eine nette Metapher und wäre er ein Zweizeiler in einem Gedicht über sonstwie geartete, zwischenmenschliche Beziehungen, dann wäre er genial - aber als Standalone besitzt er nicht die geringste Aussagekraft. Daran ändert auch die Tatsache, dass er sich jetzt auf sieben Zeilen erstreckt, nichts.
Würde ich nicht durch deine vielen anderen Gedichte wissen, dass du es wirklich drauf hast, würde ich diesen Ausrutscher einfach unkritisiert stehen lassen.
Aaaaaaber - vielleicht blicke ich auch einfach noch nicht hinter die Intention dieses Werkes... kurz: Ich hab mir mehr davon erhofft.
Ich weiß nicht, ich finde es zu kurz um es ein "Gedicht" zu nennen. Eher finde ich es als "Witz" als ein Gedicht. Beim Lesen des Satzes hört es sich eher Stumpf an. Was meinst du mit "Dolch in deinen Rippen" spüren?
Nun....
Der Text ist schon extrem kurz und die Aussage kommt auch nicht so wirklich rüber. Irgendwie kommt da kein echtes Gefühl rüber. Du hast schon besseres fabriziert.
Das Wortspiel "Schlagartig schlug..." gefällt mir in dem Zusammenhang auch nicht wirklich.
Es stimmt, man kanns wirklich auch mit Minimalismus übertreiben.
Wie immer nur meine Meinung.
Und nicht verzagen, sondern weiterschreiben.;)
Ich persönlich finde, es muss sich nicht jedes Gedicht unbedingt reimen oder ein besonderes Versmaß haben und machmal bin ich auch für den uralten Spruch : In der Kürze liegt die Würze.
Ein knappes kleines Gedicht mit einer guten bildhaften Aussage. Hat mir gefallen.
Ich hab ja nun wirklich nichts gegen Gedichte... aber das hier ist nur ein einziger Satz abgehackt durch den exzessiven Gebrauch der "Enter" Taste.
Kein Metrum, kein Versmaß, kein Stophenaufbau... kein Reim, keine Allegorien, ... freie Rhythmen und neumodische Gedichte in allen Ehren, aber das wird langsam zu viel des Minimalismus.