
Prolog
Liebe Webstories Leser und Schreiber,
liebe Globetrotter,
werte Schmalspur Quatermain`s und Lara Croft`s,
heute möchte ich Euch wieder etwas über die geheimnisvollen Hinterlassenschaften untergegangener Kulturen erzählen.
„Auch das noch“, werden nun einige spontan aufstöhnend sagen, „das hat uns gerade noch gefehlt!“.
Sei`s drum!
Gerade „weil es noch gefehlt hat“ erzähle ich es ja jetzt.
Ich schlage vor, Ihr zapft Euch erst einmal ein Glas Rotwein (natürlich erst in den späten Abendstunden!), macht es Euch vor Eurem PC bequem, lasst im Hintergrund als musikalische Untermalung TechnoBase.FM (Internetradiosender) laufen, ruft als bekennende active couch potatoes "Google Earth" (*1) zum Flatscreen-Mitreisen auf und lest dann die folgenden Zeilen entspannt durch.
Lasst Euch in eine andere versunkene Kultur entführen und philosophiert darüber, ob der kulturelle Größenwahn unserer nationalen und auch europäischen Vorfahren in den vergangenen Jahrhunderten auch nur ansatzweise berechtigt war.
Eine kulturell-wirtschaftlich-imperiale Megalomanie, die man u. a. geschichtlich z. B. im ersten (1839 nC – 1842 nC) und zweiten (1856 nC – 1860 nC) Opiumkrieg dokumentiert wiederfindet. Es sei hier auch noch einmal auf die zweifelhafte Hunnenrede Kaiser Wilhelm II. (1900 nC) anlässlich des chinesischen Boxer-Aufstands hingewiesen. Nicht zu vergessen ist der Herero-Aufstand in Deutsch-Südwestafrika 1904 nC (Namibia) und die daraus folgenden Reaktionen der Kolonialmacht. Ganz zu schweigen von der unrühmlichen Hybris der blutigen Kolonialgeschichte diverser europäischer Staaten (z. B. Kongogräuel unter dem belgischen König Leopold II bis ca. 1908 nC).
Im Nachfolgenden stelle ich Euch zwei Orte auf der Erde vor, welche deutlich beweisen, dass außereuropäische Kulturen in den vergangenen Jahrtausenden unglaubliche Bauwerke geschaffen haben. Und das teilweise noch zu Zeiten, in denen man in Europa als Eingeborener „noch an der Rinde nagte“.
Bauwerke, die, wenn man diese mit dem Kölner Dom (GPS 50.94129°, 6.95817°) oder der Sagrada Família (GPS 41.40361°, 2.17444°) vergleicht, vielleicht in ihrer historisch bautechnischen Leistung noch weitaus besser abschneiden.
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(1) Angkor Wat (Park Angkor, Kambodscha):
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- Angkor = Stadt, Vôtt/Wat = Tempel
- Größtes religiöses Bauwerk der Erde und Wahrzeichen Kambodschas, welches auf der Nationalflagge verewigt wurde.
- Weltkulturerbe der UNESCO ab 1992 nC
- GPS-Position: 13.4124°, 103.8667°
- Entfernung (Luftlinie) von Berlin ca. 8.870 Km
Bei der Tempelanlage Angkor Wat (Kambodscha, Region Ankor) handelt es sich wahrscheinlich um das größte religiöse Bauwerk der Welt, mitten im Dschungel von Kambodscha. Präastronautiker bzw. Ancient-Aliens-Theorie-Fans meinen, dass der Komplex Angkor Wat zwar dem hinduistischen Gott Vishnu (neben Perry Rhodan ein weiterer "Erhalter des Universums") geweiht wurde, aber von Außerirdischen mitgestaltet wurde. Sie können sich die Komplexität und bauliche Genialität der religiösen Anlage nur dadurch erklären, dass "Fred vom Jupiter" auch hier mal wieder seine Tentakel im Spiel gehabt hätte.
Die Anlage liegt ca. 234 km (Luftlinie) nordwestlich von Phnom Penh (GPS: 11.55°, 104.916677°). Rechnet man die dazugehörigen Khmer-Siedlungen des 9ten bis 16ten Jahrhunderts nC hinzu, erstreckt sich das Gebiet auf ca. 400 km² Fläche. Davon entfallen allein bis zu ca. 35 km² nur auf das ehemalige Zentrum der Stadt.
Geschätzte 2.000.000 Menschen könnten hier damals (ab dem 12ten Jahrhundert nC) auf relativ engen Raum zusammengewohnt haben. Dies war somit damals wahrscheinlich die am dichtesten besiedelte Gegend (Urwald-Großstadt) der Erde.
Wenn das mit den 2 Millionen Bewohnern stimmt, dann wären das damals mehr gewesen als zur gleichen Zeit in der chinesischen Stadt Hangzhou, welche angeblich 1.000.000 Menschen beherbergte. Auf jeden Fall waren es aber zu dieser Zeit mehr Einwohner als in Konstantinopel (heute Istanbul) und Kairo zusammen.
Köln hatte zur gleichen Zeit vielleicht maximal 40.000 Einwohner.
Neuzeitliche Erkenntnisse aus dem Bereich der Flugarchäologie -
(Exkurs: U.a. mittels Lidar-Technik (Light Detection and Ranging) wurde Angkor Wat erforscht: Diese Technologie ermöglicht durch die Verwendung von Laserlicht Entfernungsmessungen und die Erfassung von Oberflächenstrukturen. Lidar findet mittlerweile in den Bereichen Kartografie, autonomes Fahren, Archäologie, Robotik und bei der Umweltüberwachung Anwendung. Lidar ist dem Radar ähnlich. Statt Radiowellen wird jedoch Laserstrahlen-Licht verwendet. Es werden kurze Laserstrahlen-Lichtimpulse ausgesendet und dann die Zeit gemessen, die das Licht benötigt, um von einem Zielobjekt so reflektiert zu werden, dass ein Sensor diese Reflexion detektieren kann. LIDAR ist dazu in der Lage Bodenstrukturen zu erkennen, selbst wenn diese unter einem dichten Blätterdach (Regenwald, Dschungel) verborgen sind. Dadurch wurde es z.B. möglich, neue bisher völlig unbekannte Maya-Stätten im Regenwald zu finden. Diese Lasertechnik findet archäologische Stätten, die mit den bisherigen Methoden kaum zu erkennen gewesen wären)
- deuten nach Laser-Scans darauf hin, dass die Anlage noch weitaus größer gebaut war, als es bis heute bekannt ist.
Allein der hinduistische (ab spätestens dem 16ten Jahrhundert nC buddhistische) Zentral-Tempel-Bereich aus dem 12ten Jahrhundert nC ist ca. 1.300 Meter * 1.500 Meter groß.
König Suryavarman II. sorgte zwischen 1113 nC bis 1150 nC für den großzügigen Ausbau von Angkor Wat. Das bedeutet natürlich, dass er nicht selbst zu Hammer und Schippe gegriffen hat, sondern dass seine Untertanen (inkl. Zwangsarbeiter) die Muskelarbeiten erledigt haben. Am Ende, so ist es Sitte in unserer Welt, erinnert man sich aber regelmäßig nicht an die tausenden von Werktätigen, welche großartiges geschaffen haben, sondern nur an den Auftraggeber. Diesbezüglich sei mir der Hinweis auf die „Fragen eines lesenden Arbeiters“ von Bertolt Brecht gestattet. Umgekehrt war es oft, wenn historische Großprojekte und Großinvestitionen fehlschlugen. Dann bezeichnete der Auftraggeber die ausführenden Menschen (Architekten, Ingenieure, Arbeiter, Soldaten) schnell als die für das Projektversagen einzig Schuldigen. Ganz nach der Devise:
„Gewinne (Erfolge) privatisieren und Verluste (Misserfolge) sozialisieren!“
Wir kennen diese Argumentation alle aus dem Berufsleben, wenn der Vorgesetzte bei Erfolg sich selbst mit „das habe i c h aber gut hinbekommen“ lobt und beim selbstverschuldeten Scheitern seiner von ihm selbst initiierten und dann vergurkten Projekte das berühmte „da haben w i r aber etwas falsch gemacht“ herausposaunt.
Doch zurück zu Angkor Wat.
Die Angkor Wat Gebäude wurden in der Regel fugenlos, Stein auf Stein, aus großen Sandsteinblöcken errichtet. Das höchste Gebäude ist ca. 65 Meter hoch. Ab ca. 1860 nC wurde die Anlage durch europäische Forscher auch in Europa bekannt gemacht.
Die gesamte Stadtplanungsstruktur erinnert an moderne quadratische Stadtstrukturen, wie wir diese in amerikanischen Großstädten wiederfinden. Die dortige damalige Wasserversorgung, Verkehrswege und Siedlungsstruktur war fast genial den örtlichen Gegebenheiten und Erfordernissen angepasst und sollte ein lehrhaftes Beispiel für Städteplaner unserer Zeit sein, dass man nicht "sinnlos drauflos" planen und bauen sollte, gemäß der Devise staatliche Fördermittel so lange abzuschöpfen so lange die Förderquellen noch sprudeln, egal wie die Städte und Dörfer hinterher aussehen.
Angkor Wat sollte aber auch ein "mahnendes Beispiel" dafür sein, wohin es führt, wenn man Verstädterungs-Tendenzen nicht reguliert.
Irgendwann wurden historische Städte so groß, dass diese mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln (Muskelkraft!) die Versorgung des gesamten Stadtgebietes mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser vielleicht nicht mehr gewährleisten konnten. Von der enormen Entsorgungsproblematik (Abwasser, Müll) ganz zu schweigen.
Anerkennend muss man hier aber gestehen, dass die RÖMER diesbezüglich ebenfalls stellenweise fast geniales in Europa leisteten. Allein deren Beton (Opus caementicium/ caementitium und Mörtel Opus signinum) war dazu geeignet Bauwerke über tausend Jahre hinweg zu stabilisieren. Der berühmteste Beweis hierzu ist bis heute das Pantheon (GPS 41.898509° 12.476846°) in Rom.
Auch ich muss mir bei historischen Rück-Betrachtungen immer wieder vor Augen halten, dass Tunnelbaumaschinen, LKW, Bagger, Radlader, Planierraupen, Rüttelplatten, Dampfwalzen, Betonmischer und Kräne (siehe hierzu aber Techniken der alten RÖMER) etc. den damaligen Bewohnern von Angkor Wat natürlich nicht zur Verfügung standen. Das ist zwar jedem klar, wird aber vielleicht bei der Bewertung der Bauleistung einer historischen Kultur manchmal leicht vergessen. Solche Beurteilungsfehler unterlaufen bisweilen auch professionellen Historikern, wenn diese aus über tausend Jahre Entfernung damalige Ereignisse und Handlungs-Motivationen historischer Persönlichkeiten beurteilen. Will man eine geschichtliche Situation angemessen bewerten, muss man sich vorher gedanklich in die damalige Zeit (Zeitgeist) zurückdenken. Das ist nicht so leicht, da die kulturellen, sozialen und technischen Gegebenheiten unserer Jetztzeit so fest in uns verankert sind, dass wir Probleme haben diese insgesamt vor einer Bewertung gedanklich auszuklammern. Ein Beispiel für Fehleinschätzungen könnte es auch sein, wenn wir das plötzliche Verschwinden von antiken Kulturen und Bevölkerungen aus sagenumwobenen Stätten (Angkor Wat; Machu Picchu;Tiwanaku …. etc. ) grundsätzlich nur noch auf ökologische Problem-Ursachen zurückführen, weil dies heutzutage modern geworden ist.
Das gesamte Bauwesen wurde damals von Arbeitern (freie und versklavte) oft barfuß und nur per Muskelkraft geschultert. Unterstützt wurden diese maximal noch durch Lasttiere (Ochsen, Kühe, Pferde, Elefanten …. etc. ). Ich glaube, es bedarf keiner gesonderten Erwähnung, dass es Berufsgenossenschaften und Gewerkschaften, bei denen man sich damals über unmenschliche Arbeitsbedingungen hätte beschweren können, zu diesen Zeiten noch nicht gab. Historische Zustände, welche wir heutzutage mit Recht als unmenschlich, asozial und nicht akzeptierbar bezeichnen würden, waren damals vor z. B. über tausend Jahren normaler Lebensalltag. Ein mittelalterlicher Handwerksmeister, welcher einen Lehrling verärgert verprügelte, bekam in der Regel deswegen keinen Ärger. Für
uns sind solche Arbeitsatmosphären heute undenkbar. Noch heute gibt es in unserer Welt Staaten, bei denen man von einem Richter seltsam angesehen wird, wenn man für einen Beschuldigten den Anspruch auf einen Rechtsanwalt einfordert. Im frühen Mittelalter konnte man froh sein, wenn man als Angeklagter überhaupt eine Möglichkeit zur Stellungnahme erhielt. In der Regel herrschte das "ius talionis" (Faustrecht, Talionsrecht, Vergeltungsrecht), welches nach dem damaligen einfachen Grundprinzip funktionierte:
„WER DIE MACHT HAT, HAT DAS RECHT!“
Der Spielraum für Gnade, gewährt durch den Mächtigen, fand seine Grenzen in:
“AUGE UM AUGE, ZAHN UM ZAHN!“.
Doch zurück zu Angkor Wat.
Wieso und wann diese riesige Anlage genau von ihren Einwohnern aufgegeben wurde, ist bis heute nicht hundertprozentig geklärt. Die Vermutungen gehen u.a. dahin, dass dortiger Raubbau an der Natur (u. a. abholzen von Wäldern; Erosion; Trinkwasserprobleme und zahlreiche Missernten nach Trockenperioden (14tes bis 15tes Jahrhundert nC)) dafür mitverantwortlich waren. Wahrscheinlich verschwanden die Einwohner nicht von heute auf morgen aus Angkor Wat, was bei der hohen Einwohnerzahl eine unrealistische Vermutung wäre. Der Entsiedlungsprozess wird sich, wenn nicht durch eine Naturkatastrophe oder Vertreibung durch Krieg veranlasst, über einen längeren Zeitraum erstreckt haben. Vielleicht waren auch viele Menschen zunächst dorthin gezogen, weil diese als Arbeiter in dieser Stadt im staatlichen und religiösen Bauwesen jede Menge Stellenangebote vorfanden. Irgendwann war der Bauboom dann zu Ende. Möglicherweise ging den Bauherren auch das Geld aus und es kam zu einer massiven Abwanderung von Arbeitskräften und deren Familien aus Angkor Wat heraus in andere Gebiete von Kambodscha. Warum soll es damals anders als heute gewesen sein, wo Millionen aus unterschiedlichen Motivationen heraus ihre Heimatstädte und Heimatländer verlassen, weil diese dort für sich und ihre Familien keinerlei Zukunft mehr sehen.
Der viereckige künstliche See um die Anlage herum hat ein Außenmaß von ca. 1,25 Km * 1,5 Km und ein Innenmaß von ca. 900 Metern * 1.100 Meter. Es gibt im Westen und Norden insgesamt 2 Zugänge zur "Insel", mit denen man den See zu Fuß überqueren kann.
Die Anlage ist ziemlich genau in Nord-Süd Lage gebaut worden, d.h., wenn man eine der Seiten des Vierecks theoretisch verlängert, weisen die gedachten Verlängerungslinien der Seiten in die Richtungen: Nord, Süd, West und Ost.
Ungefähr 1 Kilometer in nördlicher Richtung von Angkor Wat trifft man auf eine weitere riesige Bodenstruktur, welche eindeutig künstlichen Ursprungs ist. Auch dieses vom Dschungel überwucherte viereckige Baufeld (ca. 3.100 Meter * 3.200 Meter) enthält zahlreiche Bau Artefakte aus der damaligen Zeit. Rechts und links von diesem Baufeld, geht es mit geheimnisvollen künstlichen Bebauungen und landschaftlichen Umgestaltungen aus der damaligen Gründer- und Ausbauzeit noch weiter.
Angkor Wat zerfällt!
Langsam aber sicher.
Man kann nur hoffen, dass die dortigen heute Verantwortlichen die direkten und indirekten Auswirkungen bzw. Gefahren des Massentourismus richtig einschätzen und der gesamten Anlage nicht durch die Gewährung von zu viel Besuchertoleranz den Rest geben.
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(2) Petra (Jordanien):
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- Weltkulturerbe der UNESCO ab 1985
- GPS-Position: 30.329179°, 35.443615° (Edom Bergwelt)
- Entfernung (Luftlinie) von Berlin (BRD) ca. 3050 km Kurs 330 Grad von Petra aus gesehen.
Bei der antiken jordanischen Felsenstadt Petra handelte es sich um die damalige Hauptstadt des Nabatäer-Reiches. Von ca. 500 vC bis 300 nC war Petra eine große bedeutende Handelsmetropole für Händler bzw. deren Waren (Gewürze, Gold, Silber, Seide, Stoffe, Weihrauch ... etc.) aus u.a. Syrien, Ägypten, China, Oman, Indien, Jemen, Arabien etc. .
Die ganze Gegend um PETRA herum soll aber schon seit ca. 9.000 vC bewohnt gewesen sein. Die Kern-Stadt war für potenzielle Eroberer damals ein strategisch schwerer Brocken, da diese von steilen Felshängen rundherum gut geschützt wurde und nur über Gebirgspfade oder einer ca. 1.500 Meter langen Felsschlucht zu erreichen war.
(GPS-Position der Al Siq Schlucht in Petra Jordanien in fast 1.000 Meter über n. N.: GPS-Breite: 30°19'21.72" Nord GPS-Länge: 35°27'10.73" Ost.)
An einer Stelle ist/war die Schlucht nur so breit, dass diese dort auch gegen ein größeres durch die Schlucht anrückendes feindliches Heer, mit relativ wenigen Verteidigern geschützt werden konnte. In Folge der weltweit, in dieser Bau-gestalterischen Perfektion, fast einmaligen Bauweise der Grabtempel und Felsfassaden, welche direkt aus den Felsen der Berge heraus gehämmert wurden, gilt Petra seit 06.12.1985 als UNESCO-Weltkulturerbe.
Erstaunlich war auch die Qualität und Quantität der Wasserversorgung dieser Handelsstadt in dieser antiken Zeit. Aus mehr als 20 km Entfernung wurde aus allen möglichen Trinkwasserquellen das Wasser zur Felsenstadt geleitet.
Ein Problem von Petra ist heute die Erdbeben gefährdete Lage, mangelnde finanzielle Erhaltungskapazitäten der zuständigen Behörden und die Frage, inwieweit dieses Kulturerbe die direkten und indirekten Auswirkungen des Massentourismus auf Dauer verkraftet.
ENDE
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