Oh, du mein geliebtes Sandwich, ich freue mich so sehr auf dich. Der heutige Tag ist bislang streng und nervenaufreibend gewesen, mein Magen ist leer, ich bin so hungrig. Ich freue mich auf deine saftigen Gurken, oh, wie liebe ich sie. Einen Biss hinein in diese knackigen Dinger, und ich fühle mich gerade wieder frisch. Und deinen Käse, deinen Bündner Bergkäse, den du eingeklemmt hast. Oh, wie liebe ich ihn, diesen Geschmack, diese Würze, und dann noch den Senf auf beiden Innenseiten des Brotes. Und dein Brot, oh, dieses gesunde und feine Brot, das noch nichts von seinem edlen Geschmack der Backstube verloren hat, wie herrlich es sich kauen lässt. Oh, du mein geliebtes Sandwich, ich kann es kaum erwarten, dich in die Hand zu nehmen, in dich hineinzubeissen und dich zu verschlingen, dich zu verzehren, dich zu zerkleinern und dann dich in meinem Magen mit meinen Säften zu zersetzen, damit du schön und gut verdaut wirst. Oh, du mein geliebtes Sandwich, leider muss ich dir mitteilen, dass du schon bald Vergangenheit sein wirst. Spätestens nach dem nächsten längeren Toilettengang.