Die Reise des Dr. Tod nach Rotham |
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Redfrettchen am 18.07.2003 :
Er entschied sich für den rechten Weg, da dieser häufiger benutzt schien, was ihm durch die vielen Radspuren gezeigt wurde. Um so keine Unfälle zu provozieren, schritt er den Pfad an der linken Seite entlang, mit eingem Abstand zum Wald und zum befahrenen Teil des Weges.
Ein Nachtvogel rief nach seiner Geliebten durch das finstere Gehölz, ein voller Mond schien nur schwach durch die Kleider der Bäume, die den Doktor umgaben. Und es schien so, als ob der Pfad kein Ende finden würde, auch wenn es erst einige Minuten waren, die er sich von der Kutsche entfernt hatte. Vielleicht war es auch länger gewesen, doch sein Gefühl für die allumfassende Zeit ging ihm verloren, je weiter er in seinen Gedanken gefasst weiterwanderte.
Plötzlich vernahmen seine Ohren ein vertrautes Geräusch, das Klappern von Rädern, das Trappen der Pferdehufe. Es schien, als wenn eine Kutsche auf seinem Pfade hinter ihm kommen würde. Doch auch nach vielen Schritten war nichts zu sehen und die Geräusche auch nicht näher zu hören.
Dem finsteren Herrn grauste es allmählich schlimmer, als er es sich hätte jemals träumen lassen, so dass er beschloss, eine Rast zu machen. Dr. Tod setzte sich an den Wegesrand und lauschte einige Zeit den unheimlichen Tönen, die ihn weiterhin zu verfolgen schienen.
Zunächst hatte er gedacht schnell ein Dorf zu finden in dem er bis zum Morgen ruhen konnte, aber er hatte wahrscheinlich geirrt. Und es wurde noch kühler und er begann zu zittern. Langsam richtete Dr. Tod sich auf, drängte seine knochigen Finger in den Pullover und beschleunigte seinen Schritt mit verschränkten Armen. Mit der Zeit verschwanden die seltsamen Geräusche und es wurde sehr still. |
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Tom am 18.07.2003 :
Als er so durch die pechschwarze Nacht spazierte und seine Gedanken beinahe ebenso finster wurden, verfing sich mit einem Mal sein Fuß in irgend etwas, sodaß er stolperte und den Sturz gerade noch abfangen konnte. Verärgert über die unnötige Unterbrechung seiner Schrittfolge rappelte er sich auf und begann den Boden abzutasten auf der Suche nach dem Hindernis. Nichts, da war nichts, das ihn gefällt haben konnte.
Doch, jetzt spürte er etwas. Es war aus Metall. Anscheinend eine Art Griff, der einfach so aus der gestampften Erde des Waldweges zu kommen schien. Dr. Tod war erbost über eine solche Fahrlässigkeit und die Unfälle, die sie verursachen mochte. So nahm er den Griff, um ihn aus der Erde zu ziehen und in den Tiefen des Waldes verschwinden zu lassen damit sich das Vorgefallene nicht wiederholen konnte.
Nichts passierte.
Der Doktor sog schnaufend die kühle, nach modrigem Laub riechende Waldluft ein, griff noch einmal zu und zog mit einem kräftigen Ruck. Ein wenig gab er nach, sonst passierte nichts.
Nun stieg die Wut in ihm auf, angesichts solcher Widerspenstigkeiten. Er würde dieses Ding schon klein kriegen, und wenn es in den Boden eingemauert wäre. Indem er seine doch ausgeprägten Körperkräfte einsetzte, schaffte er es schließlich, den metallenen Griff vom Boden zu lösen, wobei es ihn durch die Wucht auf den selbigen schleuderte. Mit dem Waldboden war er nunmehr recht gut vertraut.
Als der Doktor sich wieder aufgerichtet hatte verstand er mit einem Mal, warum sein Unterfangen so mühevoll gewesen war. An dem Griff war etwas befestigt. Eine Falltür, wie es schien, die nun den Blick auf ein quadratisches Loch in der Erde freigab, aus dem ein blasser Lichtschimmer drang. |
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Tom am 29.07.2003 :
"So so!" Entfuhr es ihm in einem Tonfall, der nicht so recht in einen finsteren, nächtlichen Wald zu passen schien. Dr. Tod fragte sich, wieviele Überraschungen diese Nacht wohl noch führ ihn bereithielt. Nur gut, daß er es nicht wußte.
Ein paar Augenblicke stand er so da und starrte in die Öffnung im Boden. Sie schien der Eingang zu einem Schacht zu sein, der etwa fünf Meter in die Tiefe ging und von einem dumpfen Leuchten erhellt wurde.
"Hmmm!"
Die werte Gattin konnte er sowieso nicht mehr rechtzeitig mit seiner Anwesenheit beglücken. Sie würde sich ohnehin nicht an ihn erinnern. Das tat sie seit Jahren nicht mehr. Was hatte er also zu verlieren, wenn er seiner Neigung zum Unbekannten jetzt nachgab und einfach hinunterstieg?
Der Doktor hatte noch nie lange gezögert, wenn es um eine Entscheidung ging und das wollte er auch in Zukunft so halten. Also kletterte er mit entschlossenem Herzen und einer leichten Gänsehaut den Schacht hinab, in dessen Wand zuvorkommenderweise Steigeisen eingelassen waren. Nachdem er wieder festen Boden unter den Füßen hatte, blickte er sich fragend um. Vor ihm lag ein Gang, der nach einigen Metern um die Ecke bog, hinter der ein Lichtschimmer hervordrang.
Plötzlich ein Poltern!
Es war dumpf und hölzern und kam von oben. Dr Tod legte sein ergrautes Haupt in den Nacken und stellte mit wachsendem Entsetzen fest, daß sich die Verbindung zur übrigen Welt geschlossen hatte. Rasch und mit einem Anflug von Panik kletterte er die Steigeisen hinauf und versuchte die Falltür wieder aufzudrücken.
Sie rührte sich keinen Millimeter trotz besagter Körperkräfte des Doktors. So blieb ihm nach einigen, verzweifelten Versuchen nichts anderes übrig, als wieder hinunter zu steigen und dem Gang zu folgen, auf der Suche nach einem Ausweg. |
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Wie soll es weitergehen? Diese Story kannst du
selber weiterschreiben.
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