Dankeschön! - von: Dolly Buster.

Poetisches · Schauriges

Von:    Dolly Buster

Erstveröffentlichung: 21. Januar 2004
Bei Webstories eingestellt: 21. Januar 2004
Anzahl gesehen: 2.838
Erhaltene Punkte: 145
Seiten: < 1

Säuselnd singt
das schwarze Schwein
elfengleich die Lieder.

Baut berechnend Honigkuchenfallen,
in die das ahnungslose Schaf
in seinem Rausche tappt.

Weidet schmatzend sich
An dessem zarten Fell,
egoistisch grunzend.

Beraubt es vorsätzlich
mit gemeiner Gier -
und schickt es blutend vondannen.


(PS: Nun aber bitte mal ein Interpretationsversuch!!! Na, was könnte ich wohl damit gemeint haben?)

Punktestand der Geschichte:   145

Dir hat die Geschichte gefallen? Unterstütze diese Story auf Webstories:      Wozu?


Ähnliche Stories

blutengel

2.693 Aufrufe • vor mehr als 19 Jahren, Punkte: 198, Favoriten: 0
 Poetisches - Aktuelles und Alltägliches
um dich herum nur der rhythmus der musik
nichts mehr wichtig
registrierst du es auch
 Vorauss. Lesedauer: < 1 Min.

Mein Traum vom 09.08.2012

2.488 Aufrufe • vor mehr als 14 Jahren, Punkte: 32, Favoriten: 0
 Kurzgeschichten - Erinnerungen, Experimentelles
Ich habe davon geträumt, durch Heustreu zu irren. Ich habe etwas gesucht, wollte irgendwo hin, was und wohin, weiß ich nicht mehr. Einmal bin ich in eine falsche Straße abgebogen.
 Vorauss. Lesedauer: ca. 3 Min.

Da, wo die Grenzen verschwimmen

4.042 Aufrufe • vor mehr als 25 Jahren, Punkte: 20, Favoriten: 0
 Poetisches - Amüsantes/Satirisches
Ich sehe die Schatten
und ich höre die Stimmen,
denn ich flieg' jetzt dorthin,
wo die Grenzen verschwimmen.
 Vorauss. Lesedauer: < 1 Min.

Weitere Stories des Autoren

Der erste Zentaur

39.363 Aufrufe • vor mehr als 22 Jahren, Punkte: 406, Favoriten: 0
 Kurzgeschichten - Amüsantes/Satirisches
Es trug sich vor vielen Jahrmillionen zu, als die Götter noch nicht den Olymp bestiegen hatten und die Erde unter ewigem Eis verborgen lag, dass Pegasus, das geflügelte Himmelsross in wildem ungestümen Galopp durch das Universum jagte.
 Vorauss. Lesedauer: ca. 3 Min.

Lena - Stumme Schreie

6.627 Aufrufe • vor mehr als 22 Jahren, Punkte: 385, Favoriten: 0
 Kurzgeschichten - Trauriges
Krachend fällt die schwere Tür ins Schloss, dumpf ist der Wiederhall.
Für Lena ist dieser Ton, der nur langsam in ihren Kopf gelangt, ein Zeichen der Erlösung, der kurz ihr die Freiheit verheißt.
 Vorauss. Lesedauer: ca. 4 Min.

Sexbestien infiltrieren die Welt

4.440 Aufrufe • vor mehr als 22 Jahren, Punkte: 279, Favoriten: 0
 Kurzgeschichten - Amüsantes/Satirisches
Gestern lief son Typ splitternackt immer im Kreis um unseren Marktplatz und brüllte wie am Spieß: „Sie sind unter uns! Ja, sie sind da!”. Ich hab mir das eine ganze Weile mit angesehen und als er dann zum dritten Mal an mir vorbei wollte
 Vorauss. Lesedauer: ca. 4 Min.

User, die diese Story mochten, mochten auch

Das könnte dir auch gefallen

Kommentare zur Story:

  Wieso interpretieren? Is eh klar ...  
René Bauer  -  25.03.04 18:12

   Zustimmungen: 0

  wie schon Günter Grass sagte: die Interpretation bleibt dem Interpreten vorbehalten. Also halt dich da raus - geht dich nichts an.  
Unbekannt  -  27.01.04 02:26

   Zustimmungen: 0

  Wie es Interpretationen nun mal innewohnt, sind sie subjektiv begründet. Alle bisher gemachten könnten einen Sinn (aus der Sicht des Betrachters) ergeben. Ich wiederum würde das ganze als Folie für den Nationalsozialismus nehmen, aber wie gesagt alles rein subjektiv ...  
Middel  -  23.01.04 12:36

   Zustimmungen: 0

  es deutet einiges auf das schlimmste aller verbrechen hin
kindersex nach drogenverabreichung
die seele blutet  
cronos  -  21.01.04 21:12

   Zustimmungen: 0

  Interpretationsversuch:
Das Schwein ist natürlich ein Mann (aus naheliegenden Gründen), schwarz ist er wegen seiner dunklen Seele.
Das ahnungslose Schaf ist wohl eine scharfe Frau, die allerdings ein bisschen naiv ist, weil sie dem Kerl/Schwein auf den Leim/in die Honigkuchenfalle geht.

Der Rest ist klar: Der Schweinemann fällt über die Schaffrau her (eine ziemlich schweinische Szene), wobei er ziemlich die Sau raushängen lässt und ihr "zartes Fell" verletzt.
Nachdem er seine egoistischen Gelüste befriedigt und dem Mädchen "mit gemeiner Gier" die Unschuld geraubt hat, schickt er sie "blutend" weg. Soll ja vorkommen.

Stellt sich nur die Frage, wie der Titel "Dankeschön!" gemeint ist: Eine sarkastische Danksagung an all die Männer, die nicht gerade uneigennutzig junge Mädchen zu Frauen machen, ohne Rücksicht auf (fremde) Verluste?
Oder bedankt sich da das Schwein bei den treudoofen Schafen dieser Welt, weil man nur ein bisschen billigen Honigkuchen braucht, um mal wieder ordentlich abgrunzen zu können?
Wahrscheinlich beides.

Keine Punkte, da ich nur Gedichte bewerte, die ich nicht verstehe. Sorry ;-)

mfG,  
Peter Hacke  -  21.01.04 18:04

   Zustimmungen: 0

  Tja...wärs ein rotes Schwein, würde ich sagen, das ist Schröder, der uns Steuerzahlern das Fell abzieht, uns blutig beißt, uns auspresst bis auf die Knochen.
Aber ein schwarzes? Keine Ahnung.
Da bin ich aber mal gespannt wie n Flitzebogen.  
Stefan Steinmetz  -  21.01.04 15:13

   Zustimmungen: 0

  Tja...wärs ein rotes Schwein, würde ich sagen, das ist Schröder, der uns Steuerzahlern das Fell abzieht, uns blutig beißt, uns auspresst bis auf die Knochen.
Aber ein schwarzes? Keine Ahnung.
Da bin ich aber mal gespannt wie n Flitzebogen.  
Stefan Steinmetz  -  21.01.04 15:13

   Zustimmungen: 0

Deine Lesezeichen

Deine Lesezeichen

An der Bushaltestelle, in der Kaffeepause und Abends im Bett.


Wenn du auf deinem Smartphone und Tablet, den selben Account nutzt wie am Laptop, Mac, oder PC,


kannst du - auf all deinen Geräten - über deine Lesezeichen, immer direkt da weiter machen, wo du aufgehört hast zu Lesen!

Die neusten Kommentare

Kommentar von "Jochen" zu "Der Mythos vom edlen Wilden"

Super geschrieben und es ist herrlich, wie du die Hirngespinste von immerhin weltbekannten Persönlichkeiten entlarvst

Zur Story  

Aktuell gelesen

"Sünde einer Nacht/2/erotische Geschichte 11" von rosmarin

-2- ____ Am nächsten Tag konnte ich mich kaum auf meinen Text konzentrieren. Unentwegt dachte ich an den Idioten Siggi. An seine Bernsteinaugen, die Küsse, seine offene Hose. Den Sternenhimmel.

Zur Story  

Beliebte Kommentare

Kommentar von "darkangel" zu "Die Farben der Welt"

keine lust auf einen kommentar. du hast die stimmung ZU gut verpackt und ich habe schlechte laune... auch wenn mir das 5p wert ist... lg darkangel

Zur Story  

Die neusten Kommentare

Kommentar von "Pseudo Nym" zu "Sarajevo"

Wirklich zu tiefst ergreifend. Meisterlich geschrieben, wenn man das bei so einem Thema überhaupt sagen darf. Und durch die jüngsten Ermittlungen zum Stichwort "Heckenschützen Tourismus" leider wieder ...

Zur Story  

Aktuell gelesen

"Die Ballade von Pretty Ramon - (5) Im Norden" von Marcel Klocke

„Wird hässlich“, rief er und zündete sich eine Zigarette an, „wird verdammt hässlich!“ Snyder nickte. Einen Zug und ein weiteres Husten später drückte er seine angefangene Zigarette im Aschenbecher d…

Zur Story