Eisernes Versprechen
Ich mach auch kein Geheule
Ja, ich versprech` dir ...
Poetisches · Für Kinder · Zum Weiterschreiben
Von: rosmarin
Erstveröffentlichung: 15. August 2008
Bei Webstories eingestellt: 15. August 2008
Anzahl gesehen: 5.421
Erhaltene Punkte: 186
Beiträge: 4
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Sabine Müller am: 18. August 2008
Doch ein Kätzchen ist nicht dumm,
verharrt verweilt mucksmäuschenstumm,
jeden Muskel angespannt,
starrt es in das Loch gebannt.
Denn auch ein Mäusemagen,
kann bei Hunger tüchtig plagen.
Irgendwann da wird es wieder,
Zeit für Magensäurelieder ...
Dann gluckst es tierisch kläglich
im Mäusebauch - das täglich,
denn wenn der Vorrat aufgeputzt,
ein leerer Bau sehr wenig nutzt.
Der Weg nach draußen folget dann,
für Mäusedame und den Mann ...
um gutes Futter zu stibitzen,
kann man nicht im Mausloch sitzen.
Doska am: 22. August 2008
So flitzten uns`re Mäuse los,
sie waren klein, ihr Hunger groß,
nur weil im Gras zwei Äpfel lagen,
verführerisch für Mäusemagen.
Zwar gab`s hier keinen Apfelbaum,
doch uns`re Mäuschen wie im Traum
huschten näher zu den Früchten,
erschraken sehr, es war mitnichten
Obst - nur Spielzeug, ein paar Bälle,
die der Kater auf die Schnelle
einfach angeschleppt zum Locken
dieser leck`ren Mäusebrocken.
Kater Frank sprang jetzt hervor
Mäuse quietschten hell im Chor:
„Bester Frank, lass uns in Ruhe
Sei` mal gnädig, bitte tue
uns zwei Mäuslein heut nichts an.
Wir helfen dir, bist du mal dran!
Der Kater runzelte die Stirne,
er dachte nach, die Katzenbirne
rauchte sehr. „Sieh da, vier Hunde
machen heut` hier ihre Runde“,
quietschten Linda und auch Klaus
„Lass uns los, schau danach aus!“
Da blickte sich der Kater um,
er war nicht klug, ein bisschen dumm.
Von Hunden nämlich keine Spur,
Die Mäuse wollten flüchten nur.
Da sprach der Kater: „Das war hässlich!
Nicht einmal Mäuse sind verlässlich!“
Doska am: 30. September 2008
Es schleicht ein Kater unterm Dach
auf Pfoten weich, macht keinen Krach.
Sieh da, wie lecker und recht munter,
hängt eine Maus und zwar Kopf unter.
Sein Herze jubelt, Zähne schnappen,
doch schon fliegt weg der leck`re Happen.
Verdutzt schaut sich der Kater um.
Er ist zwar stark, doch leider dumm,
sonst hätte er zuvor erkannt,
die Fledermaus an Daches Wand.
Nun wird das Mäuschen auch noch dreist,
in dem`s ihm auf die Birne scheißt
Der Kater faucht, die Ohren zucken.
So hat das Leben seine Mucken.
Doska am: 1. Februar 2009
.
Schicksal.
Ein Kater sprang, die Not war groß,
zum Fenster rein, er suchte bloß
was Leckres, denn seit vielen Tagen
war ungefüllt Franks Katzenmagen.
Ach, es war hier wohl keiner da,
ein Käfig auf und Beute nah.
Das Meerschwein machte keine Zicken,
die Äuglein taten freundlich blicken.
Der Kater summte vor sich hin,
das machte recht sympathisch ihn.
Er maunzte jetzt: „Mach keine Zoten!“,
dann griff er zu mit beiden Pfoten.
„Ach, bist du süß und so schön fett!
Wir spielen jetzt und zwar ganz nett!“
Das Meerschwein glaubte ihm das Märchen,
doch schon zur Tür herein kam`s Herrchen.
„Lass bloß die Lies in Ruh, du Vieh!“
Frank flitzte los, so schnell wie nie
und ließ dabei das Meerschwein laufen.
Das machte rasch noch einen Haufen
und trippelt` dann zum Käfig rein.
Es hatte Glück, doch ganz gemein
wurd` Kater Frank von Lutz ergriffen.
Das Schwein hat leis` dazu gepfiffen.
Lutz Mayer stöhnte: „Bist du dünn!
Ich stell dir was zu Fressen hin.“
Er füllte einen großen Teller
mit Schabefleisch, das immer schneller
und stellte den hinab zu Frank.
Zwei Katzenaugen sagten Dank.
Herr Mayer gab dem Meerschwein Fressen,
anschließend hat auch er gegessen.
Fazit:
Wir brauchen Böses nicht zu hassen,
wenn wir den Grund dafür erfassen.
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