Warum stehen wir jeden Morgen auf? - von: Sebastian Grau.

Poetisches · Nachdenkliches

Von:    Sebastian Grau

Erstveröffentlichung: 20. Oktober 2013
Bei Webstories eingestellt: 20. Oktober 2013
Anzahl gesehen: 2.776
Erhaltene Punkte: 9
Seiten: 2

Die meisten Menschen sehen wenn sie auf die Uhr schauen die Uhrzeit, dafür ist die Uhr auch erfunden worden. Ich jedoch sehe den Sekundenzeiger seine Runden drehen, sehe wie mein Leben kürzer wird, wie alle Ziele die ich erreicht habe und noch erreichen werde am Ende einfach wertlos sein werden. Werde ich irgendwann etwas Weltbewegendes in Bewegung setzten wie Mandela? Oder werde ich jemals zum Mond fliegen wie es Armstrong und Aldrin gemacht haben? Sehr wahrscheinlich nicht. An mich wird sich nach meinem Tod niemand erinnern, und für die die mich kannten werde ich nach ein paar Jahren ein verwachsener Grabstein sein. Ein Grab das gepflegt werden muss damit man meinen Namen lesen kann. Ich werde zu Erde und werde in Frieden ruhen und genau deshalb frage ich mich, warum stehe ich jeden Morgen auf und gehe Arbeiten und warum gehe ich zur Schule? Wir Menschen durchleben jeden Tag einen Krieg, einen Krieg wo jeder für sich alleine kämpft. Jeder verschanzt sich in seinem Ich und lässt niemanden hinein. Man will besser sein als alle anderen, das ist natürlich denn der stärkere überlebt. Jeder fühlt sich als wichtiges Glied in einer langen Kette, ohne Sie würde sie reissen. Schaut man jedoch etwas weiter in den Horizont sieht man das Universum, mit seinen zahlreichen Galaxien, Sternen und unerklärbaren Phänomenen. Vergleicht man die Erde mit der Galaxie ist sie kleiner als ein Sandkorn. Trotzdem fühlt sich die Menschheit als das Wichtigste Lebewesen, unterdrückt die Tiere und zerstört unseren Planeten. Nun warum folgt die Menschheit den selbst erfundenen Regeln? Ganz einfach, ohne Regeln würden wir ihm Chaos versinken. Eine Zivilisation wie wir sie kennen wäre unvorstellbar. Wir Menschen haben etwas Gigantisches auf die Beine gestellt, das wir jemals soweit gekommen sind verdanken wir unsere Neugierde. Jedoch erschweren wir unser Vorankommen indem wir versuchen dominat zu sein. Die meisten Kriege sind ausgebrochen weil sich zwei Arten von Menschen nicht akzeptieren konnten. Im grossen und ganzen sollte man also gegen den Krieg vorgehen, das Problem ist, Krieg ist menschlich. Schon in den Höhlen gab es Ausschreitungen und Morde. Der Frieden existiert nicht, er ist lediglich eine Erfindung der Menschen damit sie sich an etwas klammern können. Eine Welt in der Frieden herrscht kann nicht existieren. Nicht ein mal die Natur ist in Frieden, ständig nimmt etwas dem anderen etwas weg, da die Natur immer ausgeglichen sein will. Grob betrachtet ist die Natur eine strenge Diktatur, die jedoch im wohle der Bewohner handelt. Wir die Bewohner danken ihr mit Übersiedlung und Ausrottung. Nun warum stehen wir jeden Morgen auf? Warum laufen wir jeden Morgen die Strasse entlang und blicken an uns vorbei? Warum machen wir nicht etwas sinnvolles? Ganz einfach, es gibt nichts Sinnvolles. Alles was wir machen ist lediglich eine Beschäftigung um uns abzulenken. Jeder kennt das Gefühl wenn es langweilig ist, aber warum fangen wir nicht an die Langeweile zu geniessen? Den nur dann merken wie die Zeit vergeht, nur dann haben wir Zeit darüber nachzudenken warum wir eigentlich hier sind. Warum haben wir überhaupt die Zeit erfunden? Sie macht nicht mehr als uns gefangen zu nehmen jedoch kann ohne die Zeit unsere Zivilisation nicht existieren. Würden alle Uhren auf der ganzen Erde für fünf Minuten stillstehen würde ein Chaos ausbrechen. Nun warum stehen wir jeden Morgen auf? Ich weiss es nicht, ich weiss nur das wir Menschen rein gar nichts sind.


Ich würde mich über Kritik freuen da ich noch recht neu im Schreiben bin.

Punktestand der Geschichte:   9

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Kommentare zur Story:

  Hallo Sebastian, ist alles was wir tun wirklich sinnlos? Unsere Gedanken, unsere Taten, unsere Familien, Freunde, Partner? Hinterlassen wir am Ende wirklich nichts? Sind wir gar nichts, wie du schreibst? Wenn dem so wäre, warum sollten wir dann morgens aufstehen? Warum solltest Du dann morgens aufstehen, dann wäre alles sinnlos, auch das was du gerade geschrieben hast. Das ist es nicht. Warum versuchst du gleich die ganze Welt, oder den Sinn des Lebens zu erklären? Vielleicht solltest du einfach zuerst einmal eine kleine Geschichte schreiben und anhand dieser Geschichte aufzeigen, warum oder warum man nicht morgens aufstehen sollte. Protagonisten, Beschreibungen von Gefühlen und Ereignissen bzw. Vergleiche, Unterhaltungen, und das Beschreiben von selbst Erlebtem, das macht eine Geschichte aus, nicht allgemeine Gedanken, Abhandlungen oder Ideen. Du kannst schreiben aber vielleicht solltest du doch ein wenig "kleiner" anfangen. Ich hoffe die "Kritik" war jetzt nicht zu heftig. Aber ich kenne das Gefühl dumm vor dem Rechner zu sitzen und keine Rückmeldung oder Reaktion zu erhalten. Kannst auch gerne eine PN schicken.  
   Daniel Freedom  -  21.10.13 15:23

   Zustimmungen: 0

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