Der Fleischer und seine Trauringe
Hallo Herr Zwiebel.
Hallo.
Als was machen Sie
Aktuelles und Alltägliches · Kurzgeschichten · Zum Weiterschreiben
Von: Homo Faber
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2009
Bei Webstories eingestellt: 11. Mai 2009
Anzahl gesehen: 3.619
Erhaltene Punkte: 41
Beiträge: 1
An Fortsetzungsstories kann sich jeder registrierte Webstories-Nutzer beteiligen.
Simon Templar am: 7. September 2009
„Weil Du so blaß bist …“. Er stutzte und erkannte, dass sein Proletenstandardspruch hier keine Gültigkeit besaß. „Weil Du gegen Gesetze verstoßen hast“, erklärte er mir. „Gegen welche“, fragte ich zurück, „gegen welche“ ? Er sah mich dümmlich an, so dümmlich, wie es nur Polizeimeister und Polizeihauptmeister mit einem IQ knapp oberhalb der Zimmertemperatur hinbekommen. „Mid Dir red’ isch nich mehr.“ „Was ist denn d a s für ein Deutsch“ rief ich außer mir vor Wut. Er baute sich vor mir auf, holte aus und als ich aufwachte lag ich auf einer Holzbank, eingewickelt in eine nach Urin und Scheiße stinkende Decke mit dem Aufdruck AWO – Dortmund. „Verdammt“, murmelte ich, „verdammte Scheiße, was ist den hier los…?!“ Und dann fiel mir ein, dass dieser Polizeiuniform tragende Affenmensch mir einen tierischen Schlag (vielleicht auch 2 oder 3) versetzt hatte.
Eine weibliche Polizistin näherte sich, sah mich kühl an und sagte nur, dass gleich ein Kripobeamter käme und ob ich einen Anwalt hätte. Wenn nicht würde mir vom Gericht einer gestellt. „Wieso brauche ICH einen Anwalt“, rief ich, ehrlich empört. „Dieser Gorilla, ihr Kollege, der darf sich schon mal warm anziehen, denn….“ Die vollbusige Ordnungshüterin unterbrach mich. „Natürlich brauchen Sie einen Anwalt. Gestern haben Sie sich vor der Disco geprügelt und vorhin haben Sie den Kollegen Ayman Kürügülu angegriffen. Also tätlicher Angriff auf einen als Polizeibeamter deutlich erkennbaren Vertreter unseres Rechtsstaates“. Sie sah mich prüfend an. „Also, kennen Sie einen Anwalt ?“
Mir stockte der Atem. Ich war im falschen Film. So eine Scheiße passierte nur in B-Movies aus Hollywood.
Der 5 Monate später stattfindende Strafprozess vor dem Amtgericht in XY belehrte mich eines besseren. 2 Kollegen von PM Kürügülu schworen einen Meineid und erklärten, dass ich auf den Kollegen eingeschlagen und getreten hätte und dass dieser sich nur mit einem Schlag habe vor meiner gezeigten physischen Gewalt hätte retten können.
Die Tageszeitung titelte zwei Tage später unter LOKALES: … stadtbekannter Schläger bekam seine gerechte Strafe sowohl für eine aus nicht einmal in Ansätzen nachzuvollziehende und von ihm provozierte Schlägerei in Dortmund vor einer stadtbekannten In-Disco. Vergeblich hatte er (meine Anmerkung: also ich) dort grölend Einlaß begehrt, was ihm von Ayman K. (im Zivilberuf Polizeibeamter !) verwehrt wurde, worauf der Angeklagte eine Schlägerei begann. In Poizeigewahrsam verbracht, fiel er dann dort erneut über den PM Ayman K. her der sich nur mit Mühe und Not der brutalen Gewalt des Angeklagten durch einen gezielten Abwehrschlag entziehen konnte.
Dass Gericht verurteilte den Schläger zu einer Geldstrafe von € 800,00 und einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von 9 Monaten. Die Bewährungszeit beträgt 24 Monate.
Ich stehe vor der Disco. Mittlerweile sind 5 Monate vergangen. Meinen Zorn über das Unrecht habe ich runtergeschluckt. Ich war mit meinen Kumpels auf Malle und habe jetzt, gut gelaunt und sonnengebräunt, Lust auf ein paar nette Stunden bei Wein, Weib und Gesang. Und dann erlebe ich ein Deja vue der ganz besonderen Art. „Du kommst hier nit rei. Du bist so blaß …“ Ich überlege gerade jetzt, im Moment, ob ich diesem Stück Scheiße ein paar in die Fresse schlagen soll, aber schon meine Mutter sagte immer zu mir: „Bub, leg Dich nicht mit den Oberen an, denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“ !
Trotzdem habe ich mich gerächt. Das Fahrzeug von Arschloch Ayman K. sei ein QASQUAI wurde mir gesagt. Sein ganzer Stolz. Ich habe ihm (übrigens bereits 2 Mal und ich werde es fortsetzen. Versprochen.) alle 4 Reifen zerstochen. Hinweis für den geneigten Leser: Zerstochene Reifen werden auch nicht von einer Vollkaskoversicherung bezahlt !! Alles klar ? Klammheimliche Freude macht sich bei mir breit ….
Zustimmungen: 0
Zustimmungen: 0
Zustimmungen: 0
Zustimmungen: 0
Zustimmungen: 0
Zustimmungen: 0
Zustimmungen: 0
Zustimmungen: 0
Zustimmungen: 0
Zustimmungen: 0
Noch nicht registriert?
Kontakt - Impressum, Datenschutz, Nutzungsbedingungen - Cookie-Einstellungen
Verantwortlich für diese Seite ist der im Impressum genannte Anbieter. Wir speichern nur, was die Seite zum Funktionieren braucht — und, wenn du zustimmst, eine pseudonyme Kennung auf deinem Gerät. Aus ihr entsteht ein Leseprofil, aus dem wir dir passende Webstories empfehlen.
Die Kennung bleibt höchstens ein Jahr gespeichert, in jedem Fall aber nur so lange wie deine Einwilligung — und die gilt ein halbes Jahr. Keine Werbung und keine Weitergabe zu Werbezwecken — diese Cookies bleiben auf unseren Servern.
Stimmst du zusätzlich der Reichweitenmessung zu, werten wir Besuche mit Google Analytics aus; dabei werden Daten an Google in die USA übertragen. Näheres dazu in den Datenschutzhinweisen.
Du kannst deine Entscheidung jederzeit ändern: angemeldet über „Dein Webstories“ unter „Einstellungen: Cookies und Datenschutz“, ausgeloggt über den Link „Cookie-Einstellungen“ im Menü „Kontakt“ beziehungsweise in der Anmeldekachel. Mehr dazu in den Datenschutzhinweisen.
PHPSESSID, feedExcludedCategories,
feedImageFilter, feedBookmarks,
feedNoticesDismissed,
wsConsent sowie im Gerätespeicher deine Lesezeichen,
Lesevorlieben, gesicherten Entwürfe und die zuletzt besuchte Scrollposition.
PHPSESSID), ein Jahr (Filter und Lesezeichen), ein halbes Jahr (wsConsent).cidFür angemeldete Leser hängen die Empfehlungen am Konto, nicht an dieser Kennung. Eine Ablehnung heißt dort „kein Cookie“, nicht „keine Personalisierung“. Dem Leseprofil deines Kontos widersprichst du unter „Personalisierte Empfehlungen“ im Bereich „Cookies und Datenschutz“.
_ga, _ga_<Container-ID>, _gid_ga, _ga_<Container-ID>),
24 Stunden (_gid), endet spätestens mit dem Ablauf deiner
Einwilligung nach sechs Monaten.
Punktestand der Geschichte: 41
Dir hat die Geschichte gefallen? Unterstütze diese Story auf Webstories: Wozu?
Kommentieren steht nur angemeldeten Benutzern zur Verfügung. Melde dich an oder registriere dich, um alle Funktionen von Webstories zu nutzen.
Du hast bereits einen Webstories Account? Hier klicken, zum Einloggen.