Ein klein wenig ist es traurig. Ein klein wenig ist es lustig. Ein kleines bisschen ist es beschämend. Und es ist auch etwas Undefinierbares. Es fließt dahin, ohne wirklich zu wissen, was es da tut. Es denkt und es fühlt, ohne sich dessen so recht bewusst zu sein, was für ein Wunder es doch eigentlich ist, dass es das tut. Es blickt in den Spiegel und es sieht. Sich. Und es wundert sich nicht. Das ist das eigentlich Besondere daran: dass es sich nicht darüber wundert, was es sieht; was es fühlt; was es … ist.
Es spürt Verlust, und weiß gar nicht, woher dieses Gefühl überhaupt kommt. Es spürt Anmut und Fernweh, das sind Wörter, die etwas zu beschreiben versuchen, das schon lange vorher dagewesen ist.
Die Existenz ist da. Und erst dann kommt der Sinn. Der Sinn kommt aber nicht von Ungefähr. Er kommt aus unserem Innern; sprudelt aus uns heraus, wie eine unerschöpfliche Quelle, und überfließt alles um uns herum. Verdrängt das Anderssein. Oder geht mit ihm eine Verbindung ein. Und lässt es dann wieder fallen.
Ein klein wenig ist es traurig, weil es vergänglich ist. Ein klein wenig ist es lustig, weil es selbst nichts davon zu wissen scheint. Ein kleines bisschen ist es beschämend, weil es ihm egal zu sein scheint, dass es nichts davon weiß. Und es ist auch etwas Undefinierbares, weil es einfach nicht zu erklären ist; weil es dem Grunde nach nicht zu ergründen ist. Man kann sich ihm an-nähern, das geht. Erreichbar ist es aber nicht.
Es ist ein Geheimnis. Das bleibt.