Andacht
Sabbat, Schabbes oder Schabbat, egal
Hauptsache RUHE
Ihr Lieben
Das kommende Wochenende verspricht für manche „explosiv“ zu werden. In Köln findet der CSD oder auch Pride march statt wo sich die LGBTQ+ Gemeinde für noch mehr Rechte, noch mehr Freiheit, noch mehr Beachtung, noch mehr Buntheit, noch mehr Globalismus durch die engen, verstopften Straßen und Gassen zwängt und tanzt, vorbei an den Drogen - u. Alkoholwracks die zum neuen Stadtbild gehören.
Die Fans der Freikörperkultur werden auch dieses Jahr wieder auf ihre Kosten kommen – bei 30 Grad u. literweise Alkohol, wird dafür garantiert. Ob die lustige Schar auch an der Moschee in Ehrenfeld vorbeiziehen wird, entnehmen sie bitte dem Programm und der Routenbeschreibung.
Am gleichen Tag verabreden sich Antifa, ÖRR Zuschauer, Alt – und Neu Hippies zu einem feurigen Tete a tete zu Ehren des dort stattfindenden AfD Parteitages und um der AfD noch mindestens 2 bis 3 Prozentpunkte zu schenken, nachdem das schöne Erfurt dem Leipziger Connewitz ähnlich gestaltet wurde.
Auf der anderen Seite des Atlantiks bringt man sich in Stellung für die größte, tollste, abgefahrenste, bombastischste an Superlativen nicht mehr überbietbare Sause zum 250sten Geburtstag der greatest nation of the world. Als ich das Programm der auftretenden Musikkünstler überflog, musste ich fast weinen – nein – nicht vor Freude. Ein Großteil meines Berufslebens verbrachte ich im Schallplatten/CD Handel
und selber wuchs man ja als 1962 geborener selbstverständlich mit amerikanischer Pop/Rock/Soul Musik auf. AFN und etliche USA Besuche erweiterten die Kenntnis darüber, dass dieses Land DIE NATION SCHLECHTHIN war, die für die Verbreitung populärer Musik WELTWEIT zuständig war. England hatte natürlich seine Juwelen, die sich aber immer sehr bemühten in den Staaten erfolgreich zu sein.
Wollen wir von Herzen hoffen und wünschen, dass die Opferzahlen bei diesen Veranstaltungen möglichst gering bleiben.
Ganz in Vergessenheit geraten scheint , dass es ein Samstag ist, der bei den Gläubigen aus Isaaks Stamm SABBAT genannt wird oder auch der „Tag des Herrn“, der 7. Tag der Woche an dem Gott RUHTE und gebot dieser Tag möge ein besonderer Tag sein, an dem keine geschäftsmäßige Arbeit (Geldverdienen) geleistet werden solle, auch die Lasttiere, Ochsen, Esel etc. sollten an diesem Tage KEINE Arbeit tun.
Am 3, März 321 n. Chr wurde durch den damaligen Kaiser Konstantin für die Christen der Sabbat auf den Sonntag verlegt und dadurch die Verbindung zu den älteren Verwandten vollständig gekappt. Heutzutage gibt es u. a. Die 7 Tages Adventisten u. „messianische Gemeinden“ die aus Juden und Nichtjuden bestehen, die zurück zu den Wurzeln gehen, was den Sabbat, die Samstagsruhe angeht. In der Tat hat der Samstag einen besonderen „Vibe“ - für mich jedenfalls. So weit ich zurückdenken kann und das geht bis auf mein 4. Lebensjahr hin, war der Samstag mein „Lieblingstag“ - ich wusste zwar nicht wieso, aber , „war halt so“ und „ist so“ bis heute und ich werde bald 64. Manche Dinge, gerade auch die geistlichen, spirituellen, lassen sich nicht immer mit menschlichen Worten und Begriffen erklären.
Als ich tiefer u. bewusster in den Glauben einstieg, setzte ich mich auch mit dem Samstag auseinander und meine wirklich zu erkennen, dass auch im Jahre 2026 der Samstag bei Gott eine andere Stellung besitzt als der Sonntag … oder der Montag … oder ….
Deswegen lade ich besonders diejenigen ein, denen es in der heutigen Zeit zunehmend schlecht geht, die zunehmend verunsichert und verwirrt sind, denen es Angst und Bange wird, schon beim Aufstehen; nehmt euch diesen einen besonderen Samstag. Gott hat ihn euch geschenkt um Ruhe zu finden für eure Herzen, euren Geist, eure Seele. Wie nun begeht man diesen Tag? Es gibt nur ganz wenige Regeln die für diesen Tag gelten: KEINER ARBEIT ZUM GELDERWERB nachgehen und auch nicht einkaufen, denn da würde dem anderen, dem Verkäufer aufgezwungen zu arbeiten, eine erwerbsmäßige Dienstleistung zu erbringen. Die jüdischen Verwandten (jawohl, das sind sie – ob´s ihnen und uns passt oder nicht) übertreiben es meiner bescheidenen Meinung nach hier und da: Als ich vor Jahren in Israel war, bat mich ein orthodoxer Jude, leicht an der Kleidung erkennbar, mit seiner 4 köpfigen Familie, ich möge ihnen bitte den Knopf am Aufzug drücken, damit wir gemeinsam in den 1. Stock zum Hotelrestaurant fahren konnten um unser Frühstück einzunehmen .. Ich dachte bis dahin, es wäre ein Scherz, aber tatsächlich gilt bei den ganz strengen Gläubigen die Bestimmung, dass am Samstag auch keinerlei elektrische Geräte bedient u. benutzt werden. Also das Fernsehen, der Computer, das Telefon, auch das Smartphone bleiben AUSGESCHALTET. Das wäre doch mal was: von Freitagabend bis Samstagabend kein Daddeln, kein Whatsa
App, kein Fernsehen, kein Radio, keine Neuigkeiten. Keine Sorge, wenn während dieser Zeit sich irgendwo ein Erdbeben oder eine andere Naturkatastrophe ereignen sollte, es Unruhen und Bürgerkriege geben sollte; wir werden es erfahren: NACH dem Ende der Sabbatruhe. Wie verhält man sich zu Gott an einem Sabbat?
Das Buch der Bücher gibt uns auch hier Ratschläge:
Jesaja 58, Verse 13 – 14
Wenn du deinen Fuß am Sabbat zurückhältst
und nicht deinen Geschäften nachgehst an meinem heiligen Tage
und den Sabbat »Lust« nennst und den heiligen Tag des HERRN »Geehrt«;
wenn du ihn dadurch ehrst, dass du nicht deine Gänge machst
und nicht deine Geschäfte treibst und KEIN LEERES GESCHWÄTZ redest,
dann wirst du deine Lust haben am HERRN,
und ich will dich über die Höhen auf Erden gehen lassen
und will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob;
denn des HERRN Mund hat’ s geredet.
Hebräer 4. 9 – 10
Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen.
Hesekiel 20: 19 - 20
Denn ich bin der HERR, euer Gott. Nach meinen Geboten sollt ihr leben, und meine Gesetze sollt ihr halten und danach tun; und meine Sabbate sollt ihr heiligen, dass sie ein Zeichen seien zwischen mir und euch, damit ihr wisst, dass ich, der HERR, euer Gott bin.
„Darf man am Sabbat Gutes tun?“ Lukas 6. 9
Selbstverständlich! Nur keine erwerbsmäßige Arbeit tun.
Ein Missverständnis scheint noch heutigen Tages zu herrschen, bez. der Aussage Paulus Kolosser 2.16 – 17
So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines Feiertages, Neumondes oder SABBATS. Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen; der Leib aber ist Christus eigen.
Paulus, als „Jude von Juden“ wusste selbstverständlich um die Bedeutung des SIEBENTEN TAGES. Es gibt im jüdischen Kalender jedoch Sabbate die eine besondere Stellung unter den allgemeinen Sabbaten „genießen.“
von menora-bibel.jimdofree.com
Neben den gewöhnlichen oder "normalen" wöchentlichen Sabbaten, bestimmte Gott auch noch 7 weitere "spezielle" Ruhetage im Jahr, die er auch „Tage des Aufhörens“, also "Sabbate" nannte. Da diese 7 Jahres-Sabbate besondere Feiertage sind, werden sie auch „Große Sabbate“, "Fest-Sabbate", "Festtage", "Hohe Sabbate", oder „hochheilige Sabbate“ (wörtlich: Sabbate der Sabbate; 3Mo 16,31; 23,32) genannt. Die Regeln des Nichtarbeitens wurden an diesen Tagen besonders streng gehalten. Wenn schon die Wochen-Sabbate beachtet werden sollten, um wie viel mehr die Jahres-Sabbate, die ebenfalls „Tage Gottes“ sind (3Mo 26,2; Jes 56,4; Jer 20,12-24; 22,8.26; 23,38; 44,24).
Zu guter Letzt, ist es ein Befehl, eine Anordnung, ein Gesetz den Sabbat zu befolgen? Ich denke, damals als das Gebot erging, wurde es „erbarmungslos eingefordert“, um den Menschen dort die Bedeutung u. Ernsthaftigkeit „einzubleuen“ ...
2. Mose 31
12 Und der Herr redete mit Mose und sprach: 13 Rede du zu den Kindern Israels und sprich: Haltet nur ja meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch für alle eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr erkennt, dass ich der Herr bin, der euch heiligt.
14 Und deshalb sollt ihr den Sabbat halten, weil er euch heilig ist. Wer ihn entheiligt, der soll unbedingt sterben; wer an ihm eine Arbeit verrichtet, dessen Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk! 15 Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebten Tag ist der Sabbat völliger Ruhe, heilig dem Herrn. Jeder, der am Sabbattag eine Arbeit verrichtet, der soll unbedingt sterben! 16 So sollen die Kinder Israels den Sabbat halten, indem sie den Sabbat feiern für alle ihre Geschlechter, als ein ewiger Bund. 17 Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels; denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht; aber am siebten Tag ruhte er und erquickte sich.
Es gibt auch die traurige Geschichte aus 4. Mose 15
32 Und als die Kinder Israels in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der am Sabbat Holz sammelte. 33 Da brachten ihn die, welche ihn beim Holzsammeln ertappt hatten, zu Mose und Aaron und vor die ganze Gemeinde. 34 Und sie legten ihn in Gewahrsam; denn es war nicht genau bestimmt, was mit ihm geschehen sollte. 35 Der Herr aber sprach zu Mose: Der Mann muss unbedingt getötet werden; die ganze Gemeinde soll ihn außerhalb des Lagers steinigen! 36 Da führte ihn die ganze Gemeinde vor das Lager hinaus, und sie steinigten ihn, dass er starb, wie der Herr es Mose geboten hatte.
Dass die „Kinder Israel“ während ihrer langen Beziehung zu Gott noch ganz andere Sachen trieben als „nur“ die Schändung des Sabbats, sprich das nicht Befolgen der Samstagruhe und auch das Ignorieren der Sabbatruhe der Felder u Weinberge, wie vorgeschrieben in 3. Mose 25, sprich die KONSEQUENZ, beschrieben in 3. Mose 26 ab Vers 14 , die sich ja traurigerweise erfüllten, steht noch auf einem anderen Blatt und … sollte jedoch durchaus hinweisen, dass Gott den Sabbat nicht aus Jux und Dollerei angeordnet hat. Alles, Mensch, Tier UND NATUR bedürfen einer gottgegebenen Ruhe. Chemische, im Verdacht Krebs auszulösende Düngermittel hatten und brauchten sie damals nicht … Das Zeugs wird heute in unseren Industrieländern fleißig in den Erdboden verteilt, en masse. Dafür brauchen unsere Felder dann auch keine Sabbatruhe ..
Die „Knute“ des Sabbat wurde durch Jesus deutlich gelockert, jedoch blieb und bleibt sie in ihrem Fundament das Gleiche: Der Sabbat ist für den Menschen da, damit dieser Ruhe erfährt und Kraft tanken kann.
Also, GOTTES Einladung ergeht an alle Interessierten und einer besonderen Ruhe Bedürftigen (weil dieser besondere Tag von Gott geheiligt wurde)
Gottes Segen, Schutz und Frieden