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Andacht - Jesus, der Kompass

Nachdenkliches · Kurzgeschichten
Andacht

Jesus, der Kompass

was Jesus für Christen bedeutet ..

Ihr Lieben

In einer früheren Andacht dachten wir über den Jesus nach, der sich beschrieb als
DEN WEG DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN
Wir wissen was ein Weg, eine Wahrheit und das Leben ist.
Das Leben ist was uns umgibt, in dem, mit dem und von dem wir existieren, in dem wir SIND. Von ganz oben, dem Himmel bis ganz unten im tiefsten Erdreich spielt sich unser aller Leben ab. Was wir in der Regel nicht fühlen – berühren, ertasten , sehen und hören können, ist die immaterielle Welt die sich in und um uns befindet. Lt. dem inoffiziellen Thomas Evangelium: [3] Jesus sagte: Wenn die, die euch (ver)führen, zu euch sagen: Siehe, das Reich ist im Himmel, so werden euch die Vögel des Himmels zuvorkommen. Wenn sie euch sagen: Es ist im Meer, so werden die Fische euch zuvorkommen. Aber das Reich ist in euch und es ist außerhalb von euch. Wenn ihr euch selbst erkennt, dann werdet ihr erkannt werden und ihr werdet erkennen, dass ihr die Söhne/Töchter des lebendigen Vaters seit. Wenn ihr euch aber nicht erkennt, so seid ihr in Armut und ihr seid die Armut.
Für die traditionellen Bibelleser findet sich die Aussage in Lukas 17.21
„… man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch.“
Bescheidene Anmerkung: Ich habe mir erlaubt, das Wort „Töchter“ zu den „Söhnen Gottes“ hinzuzufügen … In den alten Kulturen war u, scheint leider bei Einigen der Stellenwert, das Erkennen dass ein weibliches Geschöpf ebenso gestaltet ist, mit einem irdischen sowohl als einem immateriellen Körper noch immer nicht geklärt ...ich darf euch versichern – Gott macht diesbezüglich keine Unterscheidung …

Wir besitzen – ich hatte es in einer früheren Andacht bereits behandelt – ZWEI Körper. Da ist zum einen der zeitlich begrenzt haltbare Körper; in den alten Schriften (2. Korinther 5) beschrieben als „unsere Hütte“, „unser Haus“ oder „unser Zelt.“
„Wir wissen aber, so unser irdisch Haus dieser Hütte zerbrochen wird, dass wir einen Bau haben, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist, im Himmel.“
… zum anderen der IMMATERIELLE nicht durch äußere Einflüsse zerstörbare Körper, der von Gott beim Sterben des irdischen Gefäßes von diesem getrennt wird. Quält euch bitte nicht mit dem Nachforschen und Herausfinden wollen wie und wann und ob er das tut – ihr dürft ihm ganz einfach vertrauen und glauben. Wie er das tut, überlasst ihr bitte ihm.



Was nun „den Weg“ und „die Wahrheit“ angeht – besonders hier im Irdischen, in unserer lauten, dröhnenden, technisch immer kälter und generell immer chaotischer werdenden Welt, kommt Jesus eine besondere Rolle zu. Er ließ es Johannes in der Offenbarung niederschreiben, sagte und bereitete die Gläubigen auf die jetzige Zeit vor. Und lange vorher schon schrieb der Prophet DANIEL auf, was ihm gezeigt wurde.
Indem man um Gegebenheiten, um Entwicklungen, um die Dinge WEIß, kann man die Zielsetzung seines Daseins bewusster und zielführender gestalten, als jemand, der zwar ebenfalls plant, aber von den Gegebenheiten überrollt oder überrascht wird.
Es gibt Religionen, Glaubensvorstellungen u. auch Lebensentwürfe, die einen Treiber mit Peitsche u. Geschrei auf den Menschen hetzen. Jesus schlägt in der Bergpredigt einen GÄNZLICH ANDEREN TON an, bezüglich des Lebens.
Nein, Jesus war kein „Hans – Guck – die - Luft“ Er weiß, dass die irdische Existenz für viele schwer, um nicht zu sagen, manchmal schier unerträglich ist. Er rät auch nicht dazu, die Hände in den Schoß zu legen, den Mund aufzumachen und darauf zu warten, dass einem die Trauben direkt hineinfallen – aber er dreht die Prioritäten um – ZUERST das GEISTLICHE, die Verbindung zu ihm und zum Vater – also den VERS 33 bitte IMMER ZUERST „befolgen und verwirklichen“ und DANN den Weg beschreiten.
Matthäus Kapitel 5
19 Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motten und Würmer sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, 20 sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
24 Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon. 25 Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? 26 Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? 27 Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? 28 Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. 29 Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. 30 Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! 31 Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? 32 Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. 33 Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben. 34 Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.

Matthäus 11.30 Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Lernen, von der Wiege bis zur Bahre, ein Hansdampf in allen Gassen sein … steht nirgends im Buch der Bücher und es kann auch nicht erfüllt werden. Unser Körper, unser irdisches Werkzeug, ändert sich mit den Jahren. Wir merken es ja, dass unser Bewusstsein ständig Dinge aussortiert, entweder ins Unterbewusstsein verschiebt oder einfach „vergisst“/entsorgt und wir selbst machen und verfolgen mit zunehmendem Alter (hoffentlich) nicht mehr jede Mode, jeden Klamauk, da wir erkennen, dass nichts, absolut gar nichts im Irdischen, in der Materie ewig ist.
Ein kluger Journalist befand einmal: Unsere Wissenschaftler korrigieren lediglich die Fehlergebnisse von gestern …
Unsere Zivilisation bietet tausendfache Zerstreuung, ABWEGE, unnötige UMWEGE, IRRWEGE … so manche/r nahm sich vor, nur kurz nach den Emails zu schauen und findet sich Stunden später noch immer im „Weltweiten Netz“ hängen, abends nur kurz die Nachrichten anschauen und bis Mitternacht die Fernbedienung quälen und zwischen einer dreistelligen Anzahl von Kanälen wechseln und am nächsten Morgen nicht mehr wissen WAS GENAU in den Nachrichten behandelt wurde, bzw. was für das eigene Leben wichtig war zu erfahren …
Jesus (als das Leben betrachtet) macht klar, dass nicht JEDE/R dem Nächsten „gleich“ ist. Matthäus 25.14 Der eine besitzt 10 Talente, während der andere nur 1 Talent besitzt. Das schmälert in den Augen Gottes NIEMANDEN. Was Gott dir in der Lebensrückschau aber wohl zeigen wird ist, dass du das EINE TALENT, das du ins Erdenleben mitbekamst, nicht genutzt hast, dich statt dessen mit hunderttausend anderen Dingen beschäftigt, dich auf hunderte Ab – und Seitenwege hast führen lassen. Was ist nun ein Talent? Es ist eine „natürliche Gabe“, etwas über das du im Grunde genommen gar nicht mal nachdenken musst, was dich Dinge tun lässt ohne, dass du es als große Belastung empfindest. Das kann eine „materielle Begabung“ sein oder aber auch eine geistliche Begabung, eine Herzensbegabung, eine Fürsorgebegabung. Wir tendieren, leider, durch die politischen Bewegungen der 60er und 70er Jahre eingedrungene Degradierung, Geringschätzung der Mutterschaft, diese als „Beiprodukt“ als „Nebenjob“ als „Delegierbar“ abzutun und finden das Ergebnis eines solchen Denkens heute auf und in den Straßen unserer Städte, Dörfer u. Gesellschaften und deren Verwirrungen. Das Sprichwort: Eine Mutter kann 10 Kinder ernähren, aber 10 Kinder nicht EINE Mutter, kommt nicht von ungefähr. Kinder, junge Menschen auf einen guten Lebensweg zu bringen ist mehr als ein Fulltime Job. Er gehört zu den geistig anspruchvollsten und wichtigsten Aufgaben der gesamten Menschheitsgeschichte. Das Leben (Jesus) verlangt nicht, dass man es in all seiner Fülle, seiner Unterschiedlichkeit, seiner Diversität zu 100% kennt und versteht, dass man in tausend Dingen perfekt ist, über 10 000 Dinge Bescheid weiß und in über 100 000 Dingen mit diskutieren kann. Das will eine andere Macht; eine Macht, die weiß, wie man des Menschen Kräfte zerstören kann, wie man ihn zerstreuen, auf zig Irrwege führen und so lenken kann, dass er weit, weit, weit vom eigentlichen Weg der zum Ziel führt, sich irgendwo im geistlichen Dickicht wiederfindet. Oftmals kann sich diese arme Seele am Schluß nicht mal mehr erinneren, wohin sie überhaupt wollte.
Selbstveständlich muss man erstmal wissen WOHIN man überhaupt möchte, WAS man möchte. Eine Lebensspanne dauert, sagen wir mal, zwischen 60 und 100 Jahren, wenn nichts dazwischen kommt und das geschieht leider ebenfalls häufig - und dazwischen giltt’s eine ganze Zeit auszufüllen mit Erfahrungen im Guten wie im Bösen, mit Ideen, mit Plänen etc.
Nehmen wir an, wir machen eine Wanderung. Dazu muss klar sein, WAS das Ziel ist und der Weg dorthin. Wenn ich von A nach B will, nützt es mir wenig bis nix, wenn ich nach C oder D wandere. Ja, auf dem Weg dorthin mag es bestimmt auch schöne Landschaften geben, interessante Entdeckungen, Überraschungen aber ich komme dann eben nicht in B an … Ihr lacht jetzt und denkt euch: Also das ist ja klar, selbstverständlich. Ist das so? Macht euch ehrlich! Wie oft fragt man sich, vor allem wenn eine Depression, eine Krankheit Körper und Geist lähmen: wo bin ich falsch abgebogen? In meiner Zeit im Hospiz hörte ich öfters: hätte, würde, könnte, hätte, hätte sollen …
Jesus ist also, wie er sich beschrieb, DER WEG, der zum anvisierten Ziel führt.Nein, keine ewige Selbstgeißelung, kein lautes Gekreische mit Holzkreuz und Buchgeküsse, keine Schwaden von Weihrauch, nein, keine Weltanschauung oder Philosophie, die dazu auffordert einer Million Götter zu opfern, die sich in den Himmeln gegenseitig uneinig sind und sich untereinander bekriegen, keine Kühe zu verehren, keinem Schlangengott oder Rattengott zu huldigen, keine Philosophie oder Weltanschauung, die dazu auffordert rund um einen herabgestürzten Meteoriten herum zu laufen und Nein, keine Philosophie die dazu auffordert stundenlang im Lotussitz geistliche Kreisübungen zu praktizieren um möglichst von allen Seiten „sein Selbst“ zu „erkennen“, denn dieses verändert sich ja auch während des Lebens. Kann alles durchaus interessant sein, führt aber letztlich nicht zum Ziel. Wir haben es mit einem LEBENDIGEN GOTT zu tun, den wir kontaktieren und den wir bitten dürfen und sollen, uns die notwendigen Straßenschilder aufzuzeigen die zu unserem anvisierten Ziel führen. Dazu gehört, wiederum Jesus in Form der WAHRHEIT. Wir schleifen oft unnötiges Gepäck mit, auferlegt und in unseren Lebensrucksack gepackt von manchmal wohlmeinenden, manchmal weniger wohlmeinenden Wegbegleitern, Zeitgenossen. Schaut euch mal bei euch im Haus oder der Wohnung um: Wie viel Krempel, wie viele „Götzen“, geistliche Krücken“ finden sich da? Z.b. aus der Vergangenheit, die man nicht loslassen kann oder will, aus welchen Gründen auch immer. Vorsicht vor ALLEN RELIGIONEN mit ihren Bräuchen und Traditionen. Nochmals, wir interagieren mit einem REAL EXISTIERENDEN LEBENDIGEN GOTT, der uns zb. WARNT vor unseren Lüsten, Begierden, die in uns köcheln, brodeln, kochen und in finsterste, traurigste Lebenserfahrungen mit entsprechenden Konsequenzen stürzen können, der uns WARNT, wenn der Zeitdieb bei uns eindringt und die Zeit stehlen will, die uns der LEBENDIGE GOTT zur Verfügung stellt, der uns WARNT, vor einem Lebensstil der unser irdisches Gefäß belastet, der es vorzeitig schwächt. Leider, leider haben wir verlernt, auf die innere Stimme zu hören, die im Hintergrund WARNT und fallen nur allzu leicht auf das laute, schräge, provokante, verunsichernde Getöse von selbsternannten Influencern, einem Lebenscoach , Neunmal Klugen und der Werbung herein. Jede Seele, jeder Mensch ist individuell und kommt mit einem inneren KOMPASS zur Welt. Es ist erstaunlich, aber es hat Gründe, warum der eine dies, der andere das mag bzw. nicht mag, warum der eine in dieser „Disziplin“ völlig abschmiert während er in einer anderen geradezu aufblüht und fast übernatürliche Kräfte entwickelt. Hier kommt auch wieder die Rolle von Müttern und Vätern ins Spiel die, im besten Falle, ihr Kind beobachten, seine Anlagen erkennen und diese nach Kräften fördern. Zu glauben, dass Mutter – oder Vaterschaft etwas sei, das nebenher gestaltet werden könne, die man einem Staat übertragen könne, ist an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten. Es gehört zu und ist eine der heiligsten, verantwortungsvollsten und bedeutendsten Aufgaben die ein menschliches Leben auf Erden erfüllen kann, gerade in dieser Zeit mit ihren zunehmenden Irrungen und Wirrungen.
Weil der LEBENDIGE GOTT der uns durch Jesus, den Christus, den Messias vor – und dargestellt wurde, eben LEBENDIG ist, verlangt es die universale Lebensregel, dass man sich an denjenigen wendet, zu ihm Kontakt aufnimmt, von dem man etwas will, mit dem man Verbindung aufnehmen und halten möchte. Dadurch erkennt man eine lebendige Beziehung. Durch nichts anderes. Man benutzt EIGENE WORTE, spricht NATÜRLICH zu dem unsichtbaren aber existenten Gott. Oftmals kommt nur Schweigen, aber die Antwort realisiert sich in der irdischen Welt, manchmal schneller, manchmal langsamer. Dazu ist es wichtig, Augen, Herz und Seele offen zu halten. Es sind oftmals geistliche Blitze, Erkenntnisse, welche die Antwort aufzeigen. Bekommt man alles was man sich erhofft vom lebendigen Gott? Ganz klares NEIN! Warum, weil dieser lebendige Gott besser als alle weiß, was für den persönlichen Lebensweg wirklich nützlich ist. Also, für den lebendigen Christen der um den LEBENDIGEN GOTT WEISS, ist Jesus aus diesem Grunde
DER KOMPASS!

Amen
 
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