gebet - von: Robert Zobel.

Nachdenkliches · Poetisches

Von:    Robert Zobel

Erstveröffentlichung: 12. August 2009
Bei Webstories eingestellt: 12. August 2009
Anzahl gesehen: 2.305
Erhaltene Punkte: 7
Seiten: < 1

ach mein lieber herrgott
der du nur bist
durch mein wohlwollen
welches mich zum glaube geleitet
durch meinen mangel an
hoffnung
für die du ein multiplikator
bist
weil andere das auch
so machten
und ich wenig lust habe
etwas neues zu erfinden

und weil ich dich erschaffe
muss ich daran glauben
dass du mich erschaffen hast
denn nur mit dieser
unglaublichen macht
haben meine gebete nicht nur
einen empfänger
sondern auch eine lösung
eine hilfe oder ein
leben nach dem tod

heil mir die
ich so toll bin
dich so im herzen zu tragen
wie ich dich erschaffen habe

Punktestand der Geschichte:   7

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Kommentare zur Story:

  Irgendwie erscheint mir das Gedicht jetzt klarer.  
   Doska Palifin  -  16.08.09 21:43

   Zustimmungen: 0

  jupp heil mir die, die ich so...

müsste es heißen
stimmt ;)  
   Robert Zobel  -  16.08.09 11:03

   Zustimmungen: 0

  Hallo Robert,
ich weiß ja, dass Du normalerweise keine Kommis beantwortest, aber wie ist es, wenn man Dir eine Frage stellt? Ignorierst Du das auch?
Sonntagsgrüße
Christa  
   Profil gelöscht  -  16.08.09 10:29

   Zustimmungen: 0

  Also da stimme ich dir nicht zu. Einerseits zwar kritisch geschrieben, andererseits aber (so empfinde ich es) ironisch, keinenfalls aber amüsant, da du, wie Christa schon schrieb "dich auf Glatteis wagst". Ich empfinde das Gedicht als einseitig. Ob es einen Gott gibt oder nicht ist eben Glaubenssache. Du glaubst doch auch, dass es Atome und phyikalische Kräfte und vieles mehr gibt, obwohl du sie nicht siehst, oder? Darüber haben sich schon viele Leute die Köpfe eingeschlagen.  
   Tintenkleckschen  -  15.08.09 13:22

   Zustimmungen: 0

  Ich muss Christa zustimmen. Interessantes Gedicht. Es ist schon toll, wie du manchmal die Menschen erfasst.  
   Jochen  -  14.08.09 21:31

   Zustimmungen: 0

  Hallo Robert,
da hast Du Dich aber ganz schön auf`s Glatteis gewagt. Für einen Gläubigen fast zuviel, für die Scheinheiligen ein Spiegel. Leider ist es so, dass sich viele ein inneres Gott-Bild erschaffen, dass dann die Verantwortung für alles Gute und Böse trägt. Also, ich finde Dein Gedicht recht provokativ, aber auch gut.
Christa
PS. Fehlt da was an der ersten Zeile letzter Absatz: "heil mir die"?  
   Profil gelöscht  -  13.08.09 21:21

   Zustimmungen: 0

  Nee, da bin ich ganz anderer Meinung. Eine Religion, (erschafft) denkt sich nicht jeder Mensch "selbst" aus. Er übernimmt meist das, was in seiner Familie üblich war, zu glauben. Wenn`s kein Glaube gewesen ist, bleibt er tapferer Atheist.  
   Doska Palifin  -  12.08.09 23:38

   Zustimmungen: 0

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