Nachdem meine
Seifenblasen
zerplatzt sind
habe ich mir
ein Haus
gebaut
mit
dicken Mauern
unzerstörbar
ohne Fenster
die Tür
habe ich
abgeschlossen
den Schlüssel
weggeworfen
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@ Michael Kuss
Na, da bin ich Dummerle aber froh, dass Du jetzt den Schleier des Geheimnisses gelüftet hast. Ich versuche jetzt mal zu denken, wenn ich nicht klar komme, melde ich mich wieder.
CC
Die bisherigen KommentatorInnen haben für meine Begriffe den entscheidenden Anfang dieses Prosastückes übersehen. Dort heißt es nämlich: "Nachdem meine SEIFENBLASEN
ZERPLATZT sind". Hier, und nur hier liegt die ganze Substanz dieser subtilen Prosa. Denkt mal darüber nach, statt euch auf den nachfolgenden "Hausbau" zu konzentrieren.
Warum nur bringt Homo Faber gute Werke wie dieses zu Stande, und andere überdreht und verpatzt er völlig? Diesmal von mir fünf Punkte.
ich danke euch für eure kommentare und bewertungen.
lg Holger
Homo Faber (05.12.2006)
Hallo, ein sehr schöner Text, kurz, aber mit seeeeehr viel Hintergrund und sehr viel Material zum Nachdenken. Wenn die Träume im Haus bleiben, hat man wahrscheinlich auch nichts mehr davon, denke ich. Manchmal ist es mit den Träumen wie mit einem Boomerang, wenn man sie im richtigen Moment loslässt, kommen sie zurück... Bei mir sind gerade in der letzen Zeit mehr als genug Seifenblasen zerplatzt, da habe ich mir auch so ein Haus mit dicken Mauern gewünscht. Aber dann kann man nicht mehr nach den Träumen greifen, es sei denn man schliesst sich in der Traumwelt mit ein. Verlorene Träume sind immer schwer zu verstehen. Aber wenn wir ganz fest daran glauben, kommen sie Eines Tages zurück. Auch ohne Mauern. Lg Sabine
Sabine Müller (04.12.2006)
hallo, holger, da kann ich ja nur hoffen, dass der schlüssel eines tages gefunden wird.
gruß von rosmarin
Hallo Holger,
bist Du draußen oder drinnen? Wenn Du Dich von allem verabschiedest, kann auch nichts und niemand mehr zu Dir. Willst Du das wirklich?
LG
Christa