Seit meim Sohn die Olle abgehoun is, krichta nix mehr offe Reihe. Er is den ganzen Tach am mallochn da in seiner Bank, wo er pinkfein mittem Anzuch rumstehn tut, gloubt datta wat besseres is und die Blagen machen alle, wat se wolln.
Sein Tochter, die is gerad ma 14, hömma, da müssen se ma sehn, wie die immer mit ihrm Arsch am wackeln is, schon wie sonne Schenke im Freudenhous. Und fast geeden Tach kommt se mit ´m andern an, ich gloub, die wechselt ihre Macker schon bald öfters als ich meine Unterhosen. Un getz isse da mit som Tünnes zusamm, dä überhoupt nix toucht. Aber is ja ouch kein Wunder bei dem sein Vadda, dä is schon total fättich, den hammse getz inne Soufanstallt gesteckt.
Un letztes mal, da kommt sein Sohn an zu mir, dä is gerad ma 7 oder so und da meint er so: „Du Opa, watt is eigentlich pudern?“ Ich dacht ich hör nich richtig.
„Mensch, Jüngsken, wo hasse dattän her?“
„Ja, von meiner Schwester“, meinta dann.
„Ne, pass ma ouf, da bisse noch zu jung für, getz is ers ma dein Bütterken und trink deine Milch. Wennsse groß bis, dann wirsse dat schon noch lernen.“
Ich darauf, will zu meiner Enkeltochter, ma mit dä en ernstes Wort reden, wieso se dem kleen Dötzken schon solche Wörter sacht. Da ruft er mir noch hinnerher: „Du Oppa, geh da nich rein, die meinte, die will getz mit ihrm Freund pudern.“