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Träume

Poetisches · Romantisches
© 
Träume

Sie besuchen uns Nachts,
kommen geschlichen
ohne uns zu fragen.
Sie bringen uns Freude,
manchmal auch Angst,
dann liegen wir da
schweißgebadet im Bett.

Erwachen am morgen
-schon sind sie weg.
Manchmal verfolgen sie uns,
geraten in Vergessenheit,
sie erscheinen so wahr
und unendlich weit weg,
sie wirken real
und doch so fremd
sie handeln von uns,
dem Leben, dem Sinn,
sie sind nicht wasserfest,
doch geschützt vor der Welt.

Keiner kann sie nehmen,
doch wir können sie teilen
-sie bleiben unser Eigen.
 
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Kommentare  

Gefällt mir. Und mit "nicht wasserfest", meinst du wohl, dass man manchmal um zerplatzte Träume weinen muss. Wenn man nichts über seine Träume erzählt, sind sie "geschützt" vor der Welt. Das stimmt auch. Keiner kann sie nehmen, widerlegt aber, das "nicht wasserfeste", doch zum Teil stimmt es auch, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die letzten Zeilen gefallen mir besonders. Alles in allem ein hübsches Gedicht.

Petra (11.11.2009)

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