Träume
Sie besuchen uns Nachts,
kommen geschlichen
ohne uns zu fragen.
Sie bringen uns Freude,
manchmal auch Angst,
dann liegen wir da
schweißgebadet im Bett.
Erwachen am morgen
-schon sind sie weg.
Manchmal verfolgen sie uns,
geraten in Vergessenheit,
sie erscheinen so wahr
und unendlich weit weg,
sie wirken real
und doch so fremd
sie handeln von uns,
dem Leben, dem Sinn,
sie sind nicht wasserfest,
doch geschützt vor der Welt.
Keiner kann sie nehmen,
doch wir können sie teilen
-sie bleiben unser Eigen.