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Das traurige Kind

Poetisches · Romantisches
© rosmarin
Der Himmel ist so grau und trüb
Kein Wölkchen ist zu sehen
Sinkt herab auf meine Seel
Will mir das Herz zerreißen

Die Bäume stehen kahl und krumm
Kein Vogel singt mehr Lieder
Ein Wind kommt auf
Und Regen fällt
Vermischt sich mit den Tränen

Das Kind steht da am Wegesrand
Im Arm die alte Puppe
Die Hände blau
Die Wangen blass
Singt es ein Lied ganz leise

Singt von Leid und Traurigkeit
Von Sehnsucht und von Liebe
Ein seltsam Licht
Erhellt den Raum
Ich stehe vor dem Spiegel

***
 
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Kommentare  

hallo, ursula, herzlichen dank. es freut mich, dass dir eine meiner seiten gefällt. ja, die puppe will und soll und muss wieder ihre lieder singen, aber nicht nur traurige.
gruß von rosmarin


rosmarin (27.02.2007)

Die Puppe sitzt am Wegesrand
Will wieder Lieder singen
Ach rosmarin
es ist so schön
der Lichtesglanz im Spiegel

... schön dass Du mich ein kleines Stückchen mitgenommen hast auf eine ganz andere rosmarin-Seite. Danke!
LG
Ursula


kalliope-ues (27.02.2007)

hallo, kira, hallo, wolfgang, danke euch. ja, wolfgang. ich bin mir wohl selbst ein rätsel. deshalb stehe ich ja auch vor dem spiegel. es ist aber ein spiegel, der mich in die zukunft schauen lässt.
geheimnisvollen gruß von rosmarin


rosmarin (12.02.2007)

Hallo RosMarin,

Du bist und bleibst mir ein Rätsel. Das Einzige, was ich sicher über Dich weiß, ist, dass Du nicht willst, dass jemand weiß, wer und wie genau Du bist.

Und weil sich offensichtlich niemand so recht an die Deutung Deiner Worte herantraut (außer Christas vager Andeutung), riskiere ich einfach mal, Deinen Text als Dein Lebens-Resümee zu lesen. -

Aber da bin ich wieder am Anfang: Du wirst Dir energisch verbeten, solches Resümee auf DEIN Leben zu beziehen. Auch gut - dann beziehe ich es halt auf MEINES! (auch wenn ich - glaub ich - nie eine Puppe besessen habe)

Dein Text macht so schön wehmütig-nachdenklich und überzeugt mich ehrlich, dass man nicht alles in metrischer Gleichförmigkeit und sauber gereimt sagen muss.

Liebe Grüße und einen vorsichtigen Händedruck von ...


Wolfgang Reuter (12.02.2007)

Wunderbare Wendung am Ende! Sehr schön verfasst. Ich
kann nur loben


Kia (11.02.2007)

hallo, homo und nathan. danke euch.
@nathan - das sind aber traurige verse. und so schön.
gruß


rosmarin (08.02.2007)

... erinnert mich ....

" wenn blasser tau
am halm herrunterrinnt
tief unter der eis'gen erde

halb verwest
in der mutter ew'gem schoß
weint ein kind "

© 1987 by SCvLzH (Nathan)

LG
Nathan


Nathanahel Compte de Lampeé (08.02.2007)

Hallo,

ich find das gedicht auch gelungen, gut geschrieben und bilder, die wirken. Gruß Holger


Homo Faber (07.02.2007)

hallo, christa, danke dir, aber ich weiß nicht, ob du es weißt.
grüßli


rosmarin (07.02.2007)

Hallo Rosmarin,
kann es sein, daß ich weiß, von wem Du sprichst?
LG
Christa


CC Huber (07.02.2007)

hallo, ich danke euch. ich denke, die botschaft ist angekommen?
gruß


rosmarin (07.02.2007)

finde ich auch sehr schön!

darkangel (06.02.2007)

Ein wirklich trauriges berührendes Gedicht. Mich beeindruckt dein Schreibstil immer wieder. Gruß Sabine

Sabine Müller (06.02.2007)

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