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Zeitungsschau

Poetisches · Amüsantes/Satirisches
Wenn ich in die Zeitung seh,
tut mir gleich der Schädel weh.

Warum war\\\'n wir denn bloß wählen,
wenn die Mehrheiten nichts zählen?
Rot – rot – grün wär erste Geige,
doch die Sozis sind zu feige.

Und ich leg die Zeitung weg,
Ärgern hat ja doch kein\\\' Zweck.



Wenn ich in die Zeitung seh,
tut mir gleich der Schädel weh.

Bleibt es weiter beim Gestreite,
gehn die USA bald pleite.
Rettung bringt kein höh\\\'res Wesen,
höchstens Geld von den Chinesen.

Und ich leg die Zeitung weg,
Ärgern hat ja doch kein\\\' Zweck.



Wenn ich in die Zeitung seh,
tut mir gleich der Schädel weh.

Philipp Röslers Blick spricht Bände;
denn sein Job ist nun zu Ende.
Und aus Angst vor Geldbeschwerden
will er Limburgs Bischof werden.

Und ich leg die Zeitung weg,
Ärgern hat ja doch kein\\\' Zweck.



Wenn ich in die Zeitung seh,
tut mir gleich der Schädel weh.

Bundesdeutsche Forscher mussten
jetzt gestehn, was wir längst wussten:
Rechnen lernt am allerbesten
man im Osten – schlecht im Westen!

Und da hellt sich auf mein Sinn:
Gut, dass ich ein Ossi bin!

Wolfgang Reuter, 13. 10. 2013

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