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4 Seiten

Jack & Charlie (1. Kapitel)

Romane/Serien · Aktuelles und Alltägliches
1.Kapitel
Alltag
Es war viel zu früh als der Wecker klingelte. Unter einen Deckenhaufen bewegte sich etwas. Ein Arm kam heraus und suchte den Wecker. Es dauerte etwas bis er gefunden und ausgemacht wurde. Dann verschwand der Arm schnell wieder. Doch kaum war der Arm wieder unter der Decke ging der Wecker erneut los. Zwei Hände packten die Decke und schoben sie zurück. Es kam ein junger Mann zum Vorscheinen. Seine Brauen Haare waren zerzaust und Augen waren noch halb zu. Er nahm den Wecker in die Hand und machte ihn aus. Dann stand er auf. Nicht grade glücklich darüber. Außerhalb seines Bettes war es kalt. Er nahm sich eine paar Sachen und ging ins Badezimmer. Er legte die Sachen auf den Toilettendeckel und zog sich dann aus. Die Sachen schmiss er in einem Wäschekorb, der dort immer stand. Dann stellte er sich unter die Dusche und machte das Wasser an. Als ihn das Wasser traf, sprang er erst etwas zurück. Das Wasser war noch kalt. Es machte es wärmer und wartete. Dann stellte er sich drunter und duschte in aller Ruhe. Als er fertig war trocknete er sich ab und zog sich dann wieder an. Wie so oft, seine blau Jeans und sein Kapuzenpulli, der an der Kapuze etwas Pelz hatte. Dann ging er in die Küche. Bevor er sich etwas zu Essen aus dem Kühlschrank holte schaute er auf die Uhr. Wie üblich hatte er nicht mehr al zu viel Zeit. Also musste das Frühstück erst mal ausfallen. Er nahm sich ein paar Sachen die er in seinen Rucksack packte, den er sich dann aufsetzte. Er nahm noch Schlüssel, Portmonee und Handy und rannte dann los. Er konnte es sich nicht erlauben schon wieder zu spät zu kommen. Er hetzte durch die Straßen, bis er vor dem Schulgebäude stand. Er blieb erst mal stehen um wieder zu Atem zu kommen. Dann ging er zur seiner Klasse. Grade noch rechtzeitig. Als er sich grade hinsetzte klingelte es zum Stunden beginn. Er versuchte so gut aufzupassen wie er konnte, doch er fand die Themen einfach langweilig. So wie alle anderen wartete er nur drauf, dass das Schuljahr endlich zu Ende ging.

Während der eine in der Schule war, rührte sich in einem anderen Zimmer etwas. Ein weiterer junger Mann im Bett hatte sich bewegt. Er hatte sich auf den Bauch gedreht. Sein Tag begann etwas später. Er streckte sich und schaute dann auf die Uhr, die auf seinem Nachtschrank stand. Es war ein Geschenk. Das Zifferblatt bestand aus ein Foto von ihm und sein Freund. Er richtete sich auf um sich noch einmal richtig zu strecken. Dabei knackte leicht sein Rücken. Er stand auf und ging erst mal in die Küche. Das erste war er morgens immer machte, war was essen. Danach kam alles andere. Sein Frühstück viel aber nicht sonderlich groß aus. Eine Schüssel Schokomüsli. Ohne ging bei ihm gar nichts. Danach zog er sich an. Er zog sich eine Jogginghose und ein T-Shirt an. Er nahm sein Handy, machte Kopfhörer rein und dann die Musik an. Er nahm seine Schlüssel und ging dann raus. Er joggte jeden Morgen. Er hatte keine Lust Geld fürs Fitnessstudio auszugebne. Alles was er da machen würde, machte er zu Hause. So lief er durch den Park, der ganz in der Nähe von seiner Wohnung war. Noch hatte er viel Zeit. Er joggte eine halbe Stunde und setzte sich dann auf eine Bank im Park. Er beobachtete die Leute, die an ihn vorbeiliefen und schrieb neben bei mit seinem Freund, auch wenn er wusste, dass er Unterricht hatte. Nach einiger Zeit stand er dann wieder auf und ging nach Hause. Er schmiss die Schlüssel auf einen kleinen Schrank und ging dann ins Bad. Er zog sich aus. Schmiss die Sachen vor die Dusche und duschte dann. Er duschte eher kalt als warm und auch nur recht kurz. Dann trocknete er sich ab und lief, nur mit dem Handtuch bekleidet in sein Zimmer. Er nahm seine Jeans, ein schwarzes T-Shirt und eine beige Kapuzenjacke und zog sich an. Dann schaute er auf die Uhr. Es war nun schon mittags. Er schaute auf sein Handy und sah, dass sein Freund ihm geschrieben hatte. Er hatte nun Schluss. Er nahm also ein Helm und Schlüssel und ging wieder raus. Neben dem Haus war ein Parkplatz, wo viele Autos packten und mitten drin ein Motorrad auf das er zu ging. Er setzte den Helm auf, setzte sich drauf und führ dann los. Genau vor der Schule hielt er dann und zog so einige Blicke auf sich. Er war das aber schon gewohnt. Er hielt aus schau nach seinem Freund. Als er ihn dann sah winkte er ihm und er kam zu ihm. „Du bist ja schon da“, sagte er. „Ich hatte halt nicht viel zu tun“, meinte er grinsend und nahm sein Helm ab. Dann setzte er ihn seinen Mitbewohner auf. „Und was ist mit dir?“ fragte er und setzte sich hinter sein Freund. „Ich brauch kein“, meinte er und fuhr los. Es dauerte nicht lange bis sie zuhause waren. Er packte das Motorrad und ging dann rein. „Und wie war es heute in der Schule? War es spannend?“ fragte er sein Freund und wusste eigentlich schon die Antwort. „Ja es war sehr spannend. Ich kann es kann es kaum erwarten noch mehr von den Themen zuhören“, antwortete sein Freund ziemlich sarkastisch. „Du hast es doch bald geschafft Jacki“, meinte er und bekam nur einen finsteren Blick als Reaktion. „Ach komm schon. Ist doch niedlich“, meint er nur. „Es ist nicht niedlich. Ich hasse diesen Spitznamen!“ antwortete er nur. „Ich will dich aber nicht ständig Jack nennen und den Anderen kann ich in der Öffentlichkeit nicht bringen“, sagte er nur klang leicht beleidigt. „Damit musst du nun mal leben“, sagte Jack nur. Sein Freund seufzt deutlich hörbar. Dann herrschte Stille zwischen den Beiden. Der Junge Mann durchbrach sie in dem er aufstand und sich erst mal streckte: „Ich muss jetzt los, sonst komm ich wieder zu spät auch wenn denen das jetzt eh egal ist.“ Er ging zur Tür und nahm seine Schlüssel und seinen Helm. „Charlie warte!“ sagte Jack als er grade die Tür aufmachte und gehen wollte. Charlie blieb stehen und schaute ihn schweigend an. Jack ging zu ihm. Er stellte sich ganz nah vor ihm. Dann stellte er sich etwas auf seine Zehenspitzen, seinen einen Arm legte er um sein Hals und mit der Anderen Hand berührte er vorsichtig sein Gesicht. Dann küsste er ihn innig. Charlie erwiderte den Kuss und ging mit seiner einen Hand, von hinten, durch Jacks Haare. Dann ließen sie einander los. Jack schaute ihn nur an und lächelte. „Jetzt muss ich aber los“, sagte Charlie, gab ihn noch ein Kuss auf die Wange und ging dann.

Charlie ging wieder zu seinem Motorrad und fuhr dann los zur seiner Arbeit. Sie war mitten in der Stadt, in einer kleinen Bar, die von außen genau so schäbig aussah wie von innen. Das erste was er tat und auch hauptsächlich machen musste, waren Kisten schleppen. Erst als mehrere Kunden da waren und der eigentliche Barkeeper damit schon überfordert war durfte er helfen. Seine Motivation war allerdings nicht al zu groß. Die zehn, zwölf Leute die da waren, waren die einzigen des Tages. Zu wenig für den geplanten Tagesumsatz. Charlie wusste das genau. Sie würden sich nur zwei drei Biers bestellen und sich dann eine bessere Bar suchen. Der Laden stand kurz vor dem aus. Alle wussten das. Es war eigentlich nur noch eine frage der Zeit, doch der Besitzer wollte es nicht wahrhaben. Er versuchte alles und merkte nicht, dass es nicht klappte. Charlie hatte nur ein einziges Problem mit der ganzen Sache. Er musste sich eine neue Stelle suchen und das war nicht ganz so einfach. Keiner wollte ein Barkeeper, der nur Kisten geschleppt hat. Doch daran versuchte er jetzt nicht zu denken und versuchte die Zeit mit seinem Kollegen rum zukriegen in dem sie ständig irgendwas über den Theresen schubsten und so taten als würden sie was tun, wenn der Chef kam auch wenn nach am Abend keiner mehr da war. Er kam wie immer erst spät nach Hause. Er öffnete leise die Tür und legte leise seine Sachen ab. Er schaute kurz in das Zimmer von Jack um zu schauen ob er schon schlief, was er üblicherweise tat. Leise schloss er wieder die Tür und ging dann in die Küche um noch was zu essen. Er machte das Lichte an und sah auf den Tisch einen abgedeckten Teller mit einem kleinen Zettel. Er ging hin und nahm den Zettel: „Für dich Sweet Heart.“ Er lächelte, machte sich das Essen warm und aß es anschließend über glücklich. Als er dann endlich ins Bett ging war es schon weit nach Mitternacht und er schlief sofort ein.
 
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