danke für eure kommentare. Eure gedanken dazu gefallen mir auch, der text sollte eigentlich zum weiterschreiben sein, aber hab leider vergessen, es zu markieren, als ich den text reingestellt hab. Die geschichte von dem fischer gefällt mir auch sehr gut.
lg Holger
Homo Faber (14.03.2007)
der ansatz gefällt mir sehr gut, ist mir aber zu einseitig.
natürlich ist zeit nicht geld und geld nicht zeit - von einer anderen seite betrachtet aber doch.
es ist immer eine frage der sichtweise, der lebensumstände, der moralethischen einstellung und der prioritäten, die man lebt.
wenn ich genügend geld habe, kann ich mir zeit für mich nehmen, weil ich nicht arbeiten muss, um das geld zu verdienen - also bekomme ich für geld mehr zeit.
wenn ich geld habe, kann ich mir nahrung und medizinische vorsorgung kaufen, was die kinder der dritten welt nicht können, da sie kein geld haben, denn sonst könnten sie sich auch gesundheit und damit lebenszeit kaufen.
wenn ich zeit habe, kann ich damit mehr geld verdienen, um hinterher noch mehr zeit zu haben :-) ...
du siehst, es ist ähnlich wie die frage mit huhn und ei - was war zuerst da ?
Hallo Holger,
eine interessante Frage, die Du da aufwirfst. Zeit ist relativ, meiner Meinung nach entscheidet man sich immer selbst, welche Dinge im Leben Priorität haben und das Mittel "Zeit" eingesetzt wird. Was mir wichtig ist, muss es nicht für Dich sein. Von dem her passt Sabines Geschichte ganz gut zu diesem Thema. Aber ist es falsch, was der reiche Mann vorschlägt? Für ihn persönlich sicherlich nicht, für den armen Mann dagegen schon. Unterschiedliche Sichtweisen und Prioritäten. Das ist die Individualität des Menschen.
LG
Christa
Einmal kam ein reicher Mann aus einer großen Stadt in ein abgelegenes und armseliges Fischerdorf.
In dem Fischerdorf sah er am Strand eine Fischerhütte, vor der ein alter Mann saß, der Pfeife rauchte und aufs Meer schaute.
Der reiche Mann ging auf ihn zu und setzte sich neben ihn. "Warum sitzt du hier und schaust aufs Meer? Warum fährst du nicht mit deinem Boot raus und fängst Fische"? fragte er.
"Ich war heute schon draußen. Für heute habe ich genug Fische gefangen" sagte der Alte und schaute aufs Meer.
Der reiche Mann überlegte kurz und sagte dann: "Aber wenn du heute nochmal rausfahren würdest, könntest du morgen dann zu Hause bleiben! Überleg mal, und wenn du morgen wieder zweimal rausfahren würdest, könntest du deine Fische sogar verkaufen! Und von dem Geld könntest du dir ein größeres Boot kaufen, mit dem du noch mehr Fische fangen könntest, mit dem Geld davon könntest du irgendwann Leute anstellen, die für dich fischen und du müsstest nie mehr in deinem Leben rausfahren!".
Der Fischer überlegte lange und rauchte seine Pfeife, dann fragte er: "Und was würde ich dann tun, wenn ich nie mehr rausfahren müsste?"
"Du könntest den ganzen Tag hier am Strand sitzen und das tun was du willst" sagte der reiche Mann.
Da nahm der Fischer die Pfeife aus dem Mund und schaute ihn verwundert an. "Aber das tue ich doch schon..."
Das ist die Geschichte. Ich weiß nicht von wem sie ist. Von mir jedenfalls nicht. Ich mag die Geschichte sehr. Sie passt irgendwie - Zeit/ Geld usw.
Heißt der Fischer und das Meer
Wenn Zeit Geld wäre,
dann würde ich nichts mehr verschwenden
oder sinnlos ausgeben.
Wenn Zeit Geld wäre,
dann würde ich sparen.
Wenn ich dann so viel Zeit hätte,
wie ich bräuchte,
dann würde ich wegfahren ;-)
Interessante Überlegungen. Es fällt mir eine Geschichte ein (Der Millionär und der Fischer)
Wenn du magst, erinnere mich dran und ich erzähle sie dir.
Bewertung - kann ich mich noch nicht ganz entscheiden.