362


8 Seiten

Kopfbahnhöfe, Teil 3 - UMZÜGE -*-*- WEIHNACHTSMARKT UND EIFERSUCHT

Romane/Serien · Nachdenkliches
Diese wunderschöne Frau in Rot, ich muss immer noch an sie denken. Aber sie stellt wohl keine Bedrohung für mich dar. Ja hoffentlich! Durchgeknallte Weiber sind natürlich unberechenbar, das weiß ich von mir selber, aber ich vertraue Hardy und sollte jetzt nur noch an die Zukunft denken und an das, was ich alles organisieren muss für die Umzüge. Muss lachen: Umzüge hört sich so nach Karneval an.
Da kommt viel zum Sperrmüll, ein großer Kleiderschrank, ein Schreibtisch, und im Keller ist auch einiges, das mein Ex Parker einfach da gelassen hat. Auf die Straße damit!
Am Ende der Planung steht: Ich habe eine neue gut ausgestattete Wohnung mit Küche, aber ohne Telefonanschluss, den brauche ich nicht. Ach ja, die Schreibmaschine - die mein Chef mir vermacht hat - werde ich dort auch deponieren. Und wenn es klappt mit Hardy, dann gebe ich diese Wohnung irgendwann auf. Ich kann's mir aber noch nicht vorstellen.
Was kommt nun zu Hardy? Das kleine Sofa, ein kleiner Tisch, meine Nähmaschine und die Stereo-Anlage, ein Regal für meine Lieblingsbücher, ein anderes Regal für Shirts und Pullover. Den Rest von meinen Anziehsachen werde ich in Hardys Kleiderschrank unterbringen.
Und zum Schluss die Katzen nicht vergessen!!! Die werden blöd gucken, wenn ihre alte Wohnung immer leerer wird. Und noch blöder gucken, wenn sie als letzte eingepackt und in ihre neue Behausung geschafft werden. Tut mir leid, aber es geht nicht anders.
Sonst noch was? Mir wird schon noch was einfallen.
-*-*-
Mein Geburtstag geht unter zwischen all diesen Aktivitäten, was mir recht ist. Vor einem Jahr habe ich mich an diesem Tag abgeschottet, konnte keine Anrufe und Besuche ertragen. Warum? Natürlich wegen Exfreund Parker, der gerade eine neue Liebe gefunden hatte und ich musste unendlich vor mich hingrübeln, um eine Entscheidung zu treffen.
Aber jetzt ist alles anders. Wir feiern mitten im Umzug und das Geburtstagsmenü findet in einer Pommesbude statt. Dort stoßen wir mit gekühltem Dosenbier auf die Zukunft an, und zwar mit den Freunden von Hardy, Ralf und Andrea, Rupert und Betty und meiner Schwester mit ihrem Freund, dem Restaurantbesitzer Luigi. Er ist ein netter Typ, bisschen Macho vielleicht als Italiener, aber sehr hilfsbereit. Er hat einen Lieferwagen besorgt, den ich nicht bezahlen muss.
Und die Feier ist gut, locker und lustig. Ich habe Hardy vorher angefleht, mir nichts zu schenken, aber er tut es trotzdem. Er hat von irgendwoher Pralinen besorgt und ein Buch von Stanislaw Lem. Es trägt den Titel ‚Robotermärchen’ und ich kannte es gar nicht. Er hat sich soviel Mühe gegeben und ich freue mich unheimlich darüber. Ich frage ihn beiläufig, wann er selber denn Geburtstag hätte. Aha, es ist am 15. März. Super, da kann ich mich drauf vorbereiten.
-*-*-
Anfang Dezember bin ich endlich drin in Hardys Wohnung. Und in meiner anderen auch ein bisschen. Ich weiß immer noch nicht, warum ich an der festgehalten habe. Vielleicht wegen meiner Unsicherheit in Bezug auf die Liebe. Von wegen: Man soll nicht alle Eier in einen Korb legen? Ich selber bin zwar unsicher, aber meine Kater verhalten sich vorbildlich und vor allem flexibel. Da sollte ich mir ein Beispiel dran nehmen.
Sie versteckten sich zuerst ein bisschen, aber dann gingen sie hinaus in ihren neuen Garten und wollten alles erkunden. Und als sie alles gesehen hatten, kamen sie schnurrend zurück. Das ist jetzt der zweite Umzug, den sie verkraften müssen, aber sie tun das mit einer Leichtigkeit, die mich erstaunt. Ich glaube, sie würden mir überall hin folgen. Sie haben es hier aber auch gut: Sie können direkt hinaus in den Garten. Muss lachen: Sie können aber nicht direkt wieder hinein. Ich habe nämlich üble Erfahrungen gemacht von wegen lebende Mäuse reinschleppen ... Die Jungs können zwar im Keller durch eine Katzenklappe hinein, aber dahinter befindet sich ein zweiter Keller. Sozusagen ein Quarantäne-Keller.
Und wenn eine Maus es bis dahin geschafft hat, dann stehe ich bereit, um sie zu killen.
Ich bin im Grunde eine Bauerntochter, das kann ich nicht leugnen. Ich wurde in einem Dorf namens Daarau geboren, meine Eltern zogen in die Großstadt, als ich drei Jahre alt war, aber ich verbrachte immer die großen Ferien im Dorf. Und das hat mich wohl geprägt.
Meine Oma väterlicherseits - eine zierliche Person - war ziemlich rigoros. Sie hatte durch den Krieg ihren Ehemann verloren und blieb mit vier Kindern zurück. Es gab zwar eine Witwenrente, aber die war knapp und der Kinderzuschuss reichte vorne und hinten nicht. Meine Großmutter musste ihre vier Kinder ganz alleine durchbringen. Sie hat sich als Tagelöhnerin verdingt beim Großbauern des Dorfes. Und sie hat es geschafft, dass mein Vater die Realschule besuchen konnte - genau so wie meine Tante Lisa. Ich bewundere meine Oma! Sie hätte heiraten können, hatte genug Angebote, aber sie blieb ihrem Mann treu, auch wenn seine Gebeine im fernen Sibirien lagen, nachdem die Arbeitslager ihn umgebracht hatten.
Aber meine Oma hat mir auch eine gewisse Grausamkeit beigebracht: Wer einmal Mauseköttel in Schränken und in der Geschirrschublade gesehen hat, könnte mich vielleicht verstehen. Ich hab das zuerst für Kümmel gehalten ... Aber wie kommt Kümmel in Schublade? Und ja, ich habe Mäuse gekillt mit einer Mausefalle und es tat mir leid. Hoffentlich gibt es hier keine Mäuse! Tipp: Mit Speck fängt man kaum Mäuse, auch nicht mit Käse. Fleischwurst ist besser.
Und ja, es ist wundervoll mit Hardy. Endlich zusammen.
Wir treffen uns weiterhin mit unseren Freunden. Will heißen: Hardy trifft sich mit dem Mob* - und ich treffe mich mit meinem. Als da wären: Betty und Rupert, Karen und Ralf (die nicht eindeutig zusammen sind, weswegen Hardy auch eifersüchtig auf Ralf ist), und manchmal auch mit meinem Schwesterchen Donni und ihrem Luigi.
Aber meistens igeln Hardy und ich uns ein. Gucken Fernsehen, lesen, hören Musik, liegen zusammen im Bett, reden über unsere Vergangenheit und wie wir uns da fühlten. Da gibt es eine Menge aufzuarbeiten. Und lieben uns natürlich.
Es ist schön und ich bin glücklich. Manchmal kommt der schwarze Pascha zu uns ins Bett. Pascha liebt nur mich, und Hardy ist ein bisschen eifersüchtig auf den Kater. Aber dann kommt Kiddie ins Bett - und der ist auf Hardy fixiert. Und dann bin ich eifersüchtig auf Kiddie.
Alles ist gut. Nein, alles ist besser. Denn oft treffen seine Freunde und meine Freunde aufeinander, besuchen gemeinsam Kneipen und es klappt!

-*-*- WEIHNACHTSMARKT UND EIFERSUCHT

Hardy und ich haben vor, auf den Weihnachtsmarkt gehen. Dort möchte ich meine Schwester treffen, sie arbeitet an einem Glühweinstand. Mein Exfreund Parker hatte nie Zeit für diesen Stand, er musste Taxi fahren oder andere Frauen beglücken. Himmel, ich kann mich noch gut an unsere letzte Begegnung erinnern. Im Café Klonck war es: Ich total frustriert, hatte gerade Hardy in seiner Wohnung mit einer anderen Frau gesehen ... Oh je, das tut immer noch weh! Und dann schlug dieser unsagbare Sack Parker mir vor, wieder mit ihm zusammen zu sein. „Eher friert die Hölle zu!“, gab ich ihm zur Antwort. Normalerweise hätte ich das nicht gesagt, denn Parker ist rachsüchtig und vergisst nie etwas. Aber in diesem Augenblick war mir alles so was von egal! Und was hätte er mir schon groß antun können? Er ist mittlerweile Vergangenheit wie so vieles andere.
Also der Glühweinstand ... Manchmal kam ein Freund vorbei, nämlich Volker. Viel jünger als ich, kaum zwanzig, aber nett und gutaussehend und ich fühlte mich geschmeichelt durch sein Interesse an mir. Und da war noch ein anderer, nämlich Manni, dem ich alle paar Wochen die Haare geschnitten habe. Das klappte nur, weil er lockiges Haar hat, da fallen so kleinere oder gar größere Macken nicht auf.
Es war gut, egal ob mit Volker, dem Jüngeren - oder mit Manni, dem Älteren. Am Glühweinstand meiner Schwester fand ich mich immer mit dem einen oder dem anderen ein. Und manchmal auch mit beiden. Seltsamerweise wollten beide nicht an die Wäsche meiner jüngeren und vor allem schöneren Schwester gehen. Aber ihren Glühwein tranken sie gerne. Umsonst natürlich.
Mein Adoptivschwesterchen Donata - kurz Donni genannt - hat zwar eine Lehre als Steuergehilfin absolviert, lernte aber während ihrer Ausbildung das süße Leben kennen, nämlich in Gestalt einer Kollegin, die mit dem verheiraten Chef der Firma ein inniges Verhältnis pflegte. Da Donni nicht blöd ist, hat sie für sich keinerlei Aussichten in einem so langweiligen Beruf gesehen. Und nachdem unsere Eltern wieder ins Heimatdorf zurück gezogen waren, hat sie ein neues Leben angefangen. Hauptsächlich mit italienischen Restaurantbesitzern. Und auf Steuerkarte? Nix da, niente! Da arbeitet sie lieber auf der Kirmes am Bierstand oder auf dem Weihnachtsmarkt am Glühweinstand. Da kann man so einiges an Kohle abzweigen, hat sie mir erzählt. Und wer bin ich, ihr das verwehren zu wollen?
Ich freue mich auf Donni, denn ich sehe sie immer seltener. Letztes Jahr im Frühling habe ich immer noch ‚Dallas’ bei ihr geguckt, aber das hat sich irgendwie zerschlagen. Warum? Hatten wir unterschiedliche Interessen, oder unterschiedliche Männer?
Zu Hardy sage ich: „Jetzt wirst du endlich den Glühweinstand meiner Schwester kennen lernen. Da kann man umsonst saufen!“
„Eigentlich will ich mehr von DIR kennen lernen“, sagt Hardy und küsst mich irgendwohin zwischen Hals und Schulter. Von hinten. Oh, wie gemein, wie hinterhältig, aber wie geil! Oh Himmel, das geht runter, ganz tief runter ... bis in die unterste Schublade, es ist gut, so guut. Und für eine lange Weile bin ich erstmal still, bis auf mein Stöhnen.
„Wir könnten mit der Straßenbahn hinfahren - und mit dem Taxi zurück. So teuer ist das nicht.“ Ich muss daran denken, wie geizig Hardy früher war, aber jetzt ... keine Spur mehr davon. Ich komme überhaupt nicht mehr dazu, irgendwas zu bezahlen. Das gefällt mir nicht, obwohl es schmeichelhaft ist. Aber ich werde ihm schon beibringen, dass ich selber bezahlen kann.
Wir fahren mit dem Auto hin. Hardy wird also nichts trinken können. Schade, ich würde ihn gerne mal betrunken sehen. Aber der kann trinken soviel er will, er behält immer seine Beherrschung oder Contenance, wie das auf französisch heißt. Wir finden tatsächlich einen Parkplatz und kämpfen uns durchs Gewühl. Viele holländische Stimmen. Haben die keinen eigenen Weihnachtsmarkt? Vermutlich nicht. Und was hier verkauft wird, kommt mir nicht besonders weihnachtlich vor, Lampen, Tischdecken und so ein Zeugs.
Hardy schaut sich Modellautos an. Und ich bleibe an einem Stand stehen, an dem sie astronomische Sternkarten anbieten, es handelt sich um große drehbare Pappscheiben, auf denen man den Jahreslauf der Sternbilder gut nachvollziehen kann. Aber ich bin nicht in Kauflaune.
Hardy schaut mich fragend an, ich winke ab und sage: „Die sind zwar schön, aber viel zu teuer.“ - Und überlege insgeheim, ob ich noch mal auf den Weihnachtsmarkt gehen soll, um ein geiles Modellauto für Hardy zu erstehen. Wir werden uns zwar nichts zu Weihnachten schenken, aber er hat ja am 15. März Geburtstag. Das Datum habe ich mir gemerkt.
Und jetzt will ich Heißes und vor allem Alkoholisches trinken! Also lotse ich Hardy direkt zum Glühweinstand meiner Schwester.
Oh! Und wer ist da? Meine beiden Freunde, der junge und der nicht ganz so junge. Und Mist! Sie überbieten sich in Freundschaft zu mir, wollen mich umarmen und mich auf die Wange küssen ... Natürlich zeige ich mich abweisend, weil Hardy dabei ist.
Währenddessen wendet Hardy sich meiner Schwester zu. Och nee, nicht das!
Er unterhält sich mit ihr, ich versuche zu lauschen, kann aber nichts verstehen und das ärgert mich. Meiner Schwester gefällt das natürlich, sie ist sichtbar verzaubert von Hardys Charme, obwohl er kein Italiener ist.
„Was ist mit 'nem Glühwein mit Schuss?“, frage ich sie. Donni serviert mir prompt so einen, und der Rum darin entfaltet schnell seine Wirkung.
Ha, Hardy kann mich doch mal, ich habe auch Verehrer, auch wenn ich das bis jetzt nicht wusste. Also lasse ich zu, dass mich Volker, der Jüngere umarmt und mich an sich zieht. Nein, das ist jetzt zuviel! Ich reiße mich von ihm los. Das geht zu weit, ich habe die Nase voll und will weg von hier.
Hardy unterhält sich immer noch mit Schwesterchen und das gefällt mir nicht!
„Tschüss Donni“, sage ich. Donni schaut mich erstaunt an. Hat sie endlich realisiert, dass ICH mit Hardy hier bin und sie nicht? Ich schlendere lässig davon und hoffe, dass ich nicht allzu sehr taumele. Der Glühwein hatte nämlich viel Rum in sich.
Ich spüre, dass Hardy mir folgt. Ach ja? Jetzt geht er neben mir her, aber ich halte einen großen Abstand zu ihm ein.
Es ist nicht weit bis zum Parkplatz, er verfrachtet mich ins Auto, was ich mir widerwillig gefallen lasse.
Peinliches Schweigen während der Rückfahrt.
„Was war das denn?“, fragt er schließlich.
„Was meinst du?“, frage ich muffig zurück.
„Na das mit deinen Anbetern!“
„Quatsch, ich habe keine Anbeter! Und falls doch, dann kann ich mich gut gegen die wehren!“
Hardy schaut mich daraufhin skeptisch an.
Jetzt muss es heraus: „Ach ja? Und du wolltest meine Schwester anmachen, und das war auch nicht der Brüller!“ Alle meine Komplexe sind wieder voll erwacht - das kommt mir gerade zu Bewusstsein. „Halt an, lass mich raus hier!“
„Nein! Du bleibst hier bei mir!“
„Warum zum Teufel sollte ich bei dir bleiben, lass mich aussteigen!“
„Ach komm schon, meine Süße, es war nicht so gemeint, deine Schwester ist zwar nett, aber sie interessiert mich überhaupt nicht.“
„Sie ist doch viel hübscher als ich, ich bin ... ich weiß nicht ...“
„Ach halt die Klappe! Du bist für mich die Hübscheste, du bist für mich einzigartig, du total irres Weib. Und ich bin eifersüchtig auf alle, die dich anmachen wollen, nämlich auf so was wie die beiden Vollidioten, die dich angehimmelt haben.“
„Ich habe nicht mit denen geschlafen“, sage ich zaghaft. Und nach einer langen Weile: „Und ist doch nur Freundschaft.“
Hardy fängt an zu lachen: „Du glaubst wirklich an Freundschaft zwischen Mann und Frau?“
„Ich denke schon ...“
„Vergiss es! Männer denken nur an das eine, nämlich wie sie dich ins Bett kriegen können! Und wenn das nicht klappt, dann verlegen sie sich auf Freundschaft - und warten auf eine günstige Gelegenheit, um dich doch noch ins Bett zu kriegen!“
Das muss ich erstmal sacken lassen. Muss überlegen ... Bis mir dann schließlich einfällt: „Aber bei Ralf klappt das doch mit der Freundschaft.“
„Du mein süßer Unschuldsengel! Hatten wir das Thema nicht schon einmal?“
„Nein, Ralf ist anders!“, behaupte ich, „Ralf weiß genau, dass er nur zweite Wahl sein würde und dass eine Beziehung zwischen uns auf Dauer nicht gut gehen könnte.“
„Ach ja? Und woher weißt du das alles?“ Hardy schaut mich grimmig von der Fahrerseite her an.
Wie soll ich es ihm erklären? Ich muss das wieder zusammenkriegen. Zögernd fange ich an zu reden: „Vor ein paar Wochen, das war, nachdem ich mit Bruce ... Nein, da will ich nicht drüber reden!“
„Sag mir einfach was passiert ist!“
Hardy macht mir richtig Angst, also überwinde ich mich und sage: „Ich war bei Ralf, kurz bevor ich nach Daarau gefahren bin und habe mich bei ihm über dich beschwert, ich dachte ja, dass du mit einer anderen Frau rumgemacht hast ...“ Ich muss eine Pause einlegen, bevor ich weiter rede: „Und er hat gesagt, dass du etwas für mich empfindest. Ich habe es natürlich nicht geglaubt.“
„Und dann, was war dann?“, hakt Hardy nach.
„Ralf hat gesagt, ich wäre blöd und würde nur noch Mist bauen - und damit hatte er recht. Das mit Bruce-Bela war Mist, aber so was von!“ Wieder kann ich nicht weitersprechen, es war alles so verzwackt damals, ich hatte keine Ahnung von meinen Gefühlen für Hardy, dachte immer noch, es wäre so ein grandioses Sexding.
„Und was weiter?“, höre ich Hardys erbarmungslose Stimme.
„Ach das? Wir umarmten uns kurz und dann fragte er mich, ob ich mit ihm schlafen würde.“
„NEIN!“, Hardy schaut mich an, als wolle er mir an die Gurgel gehen. Ich weiß natürlich, dass er mir nie an die Gurgel gehen würde - aber an Ralfs Gurgel vielleicht doch?
„Er wollte mich doch nur auf die Probe stellen. Wollte, dass ich endlich zur Besinnung komme.“
„Du hast also nein gesagt!“
„Klar habe ich nein gesagt. Das mit Bruce hat mir gereicht für den Rest meines Lebens!“
„Meine Süße, wir sollten uns nie wieder über so einen Mist streiten! Rück mal näher an mich ran und küss mich.“
Ich tue es - und finde es wahnsinnig aufregend.
Zum Glück ist keiner von seiner Familie über Weihnachten im Haus, der Proff, Hardys Vater macht gerade eine lange Reise durch die USA. Und wo Regina steckt, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass Hardy und ich das ganze Haus für uns haben. Und in jedem Winkel davon könnten wir es lustvoll miteinander treiben.

*Mob = In Australien Begriff für Herde, Meute oder Bekanntenkreis

Zu Teil 4: - ERST PSYCHOLOGIE -*-*- DANN VERSTÖRENDES
http://webstories.eu/stories/story.php?p_id=128643
 
Wenn du registriert und angemeldet bist und selbst eine Story veröffentlicht hast, kannst du die Stories bewerten, oder Kommentieren. Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diese Story kommentieren.
Weitere Aktionen
Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diesen Autoren abonnieren (zu deinen Favouriten hinzufügen) und / oder per Email weiterempfehlen.
Ausdrucken
Kommentare  

Noch keine Kommentare.

Login
Username: 
Passwort:   
 
Permanent 
Registrieren · Passwort anfordern
Mehr vom Autor
Ach Papa  
SUPERMARKT des Lebens  
KATER und KRÖTEN  
Halt mich fest ...  
Tussen de meeren, Teil 6 von 6 - ZUKUNFT  
Empfehlungen
Andere Leser dieser Story haben auch folgende gelesen:
Die Belfast Mission - Kapitel 06  
Die Belfast Mission - Kapitel 14  
Die Belfast Mission - Kapitel 13  
Die Belfast Mission - Kapitel 08  
Die Belfast Mission - Kapitel 16  
Das Kleingedruckte | Kontakt © 2000-2006 www.webstories.eu
www.gratis-besucherzaehler.de

Counter Web De