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Abschied im November

Poetisches · Trauriges · Herbst/Halloween
Die Sonne scheint novemberfahl
Herbstwind weht über Gleise
die Bäume um uns sind fast kahl
geh nicht, sag' ich ganz leise

Nach Kälte schmeckt der letzte Kuss
der Zug dröhnt in der Ferne
dein Gehen ist für dich ein Muss
was siehst du nur für Sterne...

Dein Zug nimmt Kurs auf Süd-Südwest
und lässt mich nun im Kalten
du hängst in deinen Träumen fest
ich kann dich hier nicht halten

Um mich herum die Zeit steht still
hat jeden Glanz verloren
und was ich dir noch sagen will -
im steten Wind erfroren
 
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Kommentare  

schön, so was von schön...
aber datt klappt nicht mehr. ;-)


Ingrid Alias I (19.10.2014)

Die Trauer zieht ins Herz mir ein,
les ich deine Zeilen,
ich denk wie schön das Ende sei,
würd er bei dir verweilen.

Nach Herbst und nach der Winterzeit,
wo Kälte dich durchdringen,
ein Neues Blühen macht sich breit
und wird den Richt'gen bringen.


Siehdichfuer (19.10.2014)

der vergleich ist sehr sehr schmeichelhaft, aber an die werde ich nie herankommen. ;-)
lieben gruß


Ingrid Alias I (17.09.2014)

Simon & Garfunkel als deutsche Lyrik. Sehr sehr
beeindruckend


Stephan F Punkt (16.09.2014)

ihr lieben, freut mich unheimlich, dass es euch gefällt, zumal ich nicht DIE gedichteschreiberin bin. doch alle paar jahre wieder versuche ich es, und manchmal gelingt es sogar. ;-)
ein großes danke an euch!


Ingrid Alias I (24.11.2013)

Sogar mich als Nicht-Romantiker hat's gepackt.

Michael Kuss (23.11.2013)

O weh, das schmerzt.
Dieses Loslassenmüssen
rührt mich an.


Eindringlich.
Anrührend.
Authentisch.


Gringa (23.11.2013)

Ein leiser, anrührender Text, voller Gefühl und Trostlosigkeit. Selten so Stimmiges gelesen!

Wolfgang Reuter (22.11.2013)

oh, ingrid, ein gedicht. ein wunderschönes melancholisches abschiedsgedicht. - im steten wind erfroren -. wie traurig.
lieben gruß von


rosmarin (22.11.2013)

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