2 Seiten

Und du? Scheint dir das Leben voll und rund und schön?

Romane/Serien · Nachdenkliches
Und du? Scheint dir das Leben voll und rund und schön? So will es immer sein und hinkt doch hintennach mit allen seinen Träumen von gelebter Menschlichkeit, von Einheit, Reinheit, Wohlgefallen, Licht und Frieden.
Da flüstre Ich in deinem Herzblut: Nur an dir liegt es, die Kluft zu schliessen zwischen dem, was du ersehnst und dem, was dein Verstandesleben täglich vor sich sieht an Pannen, Unvollkommenheiten, Gegensätzen und Radau im rabiaten Lebensspiel. Das ist, weil du dich treiben lässest wie die Barke auf bewegter See und nicht begriffen hast, wie kunstvoll sich die Dinge arrangieren, wenn du stark und willig vor dich hintrittst und die Sache definierst, als zwischen dir und Mir ein Her und Hin der weiterführenden Gedanken, die den Dingen ihren Lauf und ihre Richtigkeit, ihr Nonplusultra, Vollgewicht und ihren Charme verleihen.
Auf das Bewusstsein kommt es an, das du dir zähen Ringens anerziehst von deinen geistigen Potenzen, die in Mir, statt in dem täglichen Falaria und Schnickschnack Wurzel schlagen sollen. Statt Verweltlichung Vergöttlichung sei die entzückende Parole, die aller Furcht und allem Ungemach Paroli bietet und damit der Hilfe nicht entbehrt, die Ich sogleich von oben sende, wenn die Hände und die Herzen zum Empfang sich öffnen und das Bildnis Meiner Schöpferkraft und Fülle, Meiner Liebenswürdigkeit und Nähe vor sich sehn.
Im Grunde ist es doch so einfach, mit einwenig Logik Schöpferkräfte hinter all den Wundern der Natur und ihrer sprossenden Lebendigkeit zu schauen. Da braucht es nur noch unbedingt gepflegtes, freudespendendes Vertrauen in sie, um aus dem Verhängnisvollen auszubrechen und das Wort zu sprechen: „Sei du Meines Lebens Sinn und Weisheit, Sanftmut, Lieblichkeit und Ziel. Ich ahne, dass das Wirkende aus deiner Hand der Wirklichkeit zuvorkommt, die Ich hier erlebe. Demnach will und muss Ich das sein, was in deinen genialen Plänen liegt und will und muss das Meinige zu deinem tragen. Profunde Einigkeit muss herrschen zwischen dir und Mir, damit mein Dasein eine reine Gottesmenschenblüte wird am Baum des Lebens.“
So sei es, sag Ich dir und in dem Rahmen Meiner Zunft und Zier liegt alle Hochgemutheit, jeder Einfall, wie die Lauterkeit beschlossen, die von Mir dem Weltsein innewohnt und nur der Pflege und der Seinsgewissenhaftigkeit bedarf, um alles Heil und alle Wonne des Erlöstseins zu begründen. Dann Bist du, weil Ich Bin und erntest deinen Anteil an der Unverbrüchlichkeit des Seins in allen Windungen und Winden, im verehrten Sternenfall und in der Unermesslichkeit des Alls, die dich so liebevoll umfängt mit ihrem seinsharmonischen Geflüster und mit der Glückseligkeit, die in ihr wohnt mit allen ihren Bürgen.
 
Wenn du registriert und angemeldet bist und selbst eine Story veröffentlicht hast, kannst du die Stories bewerten, oder Kommentieren. Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diese Story kommentieren.
Weitere Aktionen
Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diesen Autoren abonnieren (zu deinen Favouriten hinzufügen) und / oder per Email weiterempfehlen.
Ausdrucken
Kommentare  

Noch keine Kommentare.

Login
Username: 
Passwort:   
 
Permanent 
Registrieren · Passwort anfordern
Mehr vom Autor
Im Glanz der Sonne tret Ich vor dich hin  
In der Heiligkeit der Nacht Bin Ich dir nah  
Dreieiniges Symbol in dir, in Mir  
Gottes Schwinge, Gottes Schwung ist alles, was Ich in den Zeichen seh  
Glückseligkeit umbrandet Mich von reiner Schöne  
Empfehlungen
Andere Leser dieser Story haben auch folgende gelesen:
---
Das Kleingedruckte | Kontakt © 2000-2006 www.webstories.eu
www.gratis-besucherzaehler.de

Counter Web De