Die Verbindung, die der Kopf mit seinem Körper eingeht. Sie ist es, die als wichtig erscheint. Eine Verbindung, die einen Datenaustausch erlaubt. Zwischen dem Körperlichen und dem rein Geistigen. Ein Datenfluss, der sich gegenseitig beeinflusst; der das Wohlbefinden entscheidend mit steuert. Eine Auseinandersetzung zwischen der Materie und dem Bewusstsein, das aus der Materie heraus entsteht; sich bildet; flüchtig ist. Wie eine Aura; ein Schimmer; eine Beseelung.
Der Bewusstseinsstrom fließt. In Strömen. In Bächen. In Wasserfällen und ins unendliche Meer hinein.
Die Materie ist zerbrechlich. Verwundbar. Überwindbar.
Der Geist neigt stets dazu, die Materie überwinden zu wollen. Die Materie neigt stets dazu, über den Geist herrschen zu wollen; die Dominanz zu erlangen; das rein Geistige in seine Schranken zu weisen, was seine Bedeutung anbelangt, aber auch seine Wirksamkeit.
Die Materie verlangt nach Aufrichtigkeit; nach Achtung; nach Sein. Das Geistige hingegeben ist flüchtig. Es zieht umher und ist befreit von den Beschränkungen, die das Feste; die Materie nun einmal so mit sich bringt. Es kann sich ausbreiten, wohin es nur möchte, so weit weg es nur möchte und wie es nur möchte.
Die Materie ist starr. Sie bleibt, wie sie ist und wo sie ist. Veränderung, wenn überhaupt, erfolgt nur langsam und in Grenzen.
Das Geistige hingegen kann sich verformen; kann sich wandeln. Es ist wandelbar.
So streiten sie miteinander, auf der einen Seite die Materie, die starr bleibt und verletzlich. Auf der anderen Seite das Geistige, das wandelbar bleibt und eine Resilienz erwerben kann, die ihresgleichen sucht. Die sich schützen kann, vor den Gefahren, denen es stets ausgesetzt ist, wie seinen Ängsten; seinen Zweifel oder der Dunkelheit. Abgründe also, die es umgibt; die es umgeben muss, weil es ansonsten weder Licht noch Erkenntnis noch echte Weisheit geben kann.
Das Licht und die Dunkelheit. Die Materie und das Geistige. Das Sein und das Nichtsein. Der Dialog also. Das ist das Leben.