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Der Abschluss

Nachdenkliches · Poetisches
Der Abschluss

Große Tränen voller Leid und Schmerz
bedrücken schwer, mein kleines Herz.
Einsame Sehnsucht sitzt mir quer
und macht mir sehr das Leben schwer.

Düstre Gedanken halten mich wach
ich fühle mich so derart schwach.
Ich weiß nicht aus noch ein zu denken.
Kann mein Leben kaum mehr lenken.

Zu sehr behindert mich meine Trauer.
Ich fühle mich, wie in einer Mauer.
Starr wie Stein und bewegungslos
in meinem Hals, da steckt ein Klos.

Die große Liebe ist mir entronnen.
Sie wird wohl nie mehr wieder kommen.
Mein Herz ist kalt, wie Eis geworden.
Stück für Stück bin ich gestorben.

Mein Gemüt ist von Traurigkeit bestimmt,
das mir den Lebenswillen langsam nimmt.
Ich greife nun zum letzten Schritt,
Ach, bitte halte mich davon zurück.

Mit letzter Kraft und ohne Mut
geh´ ich nun und nehm´ den Hut.
So kalt der Wind in dieser Nacht
Was hab ich mir nur denn gedacht?

Sie will nicht enden diese Pein
Nun sitz´ ich hier, völlig allein.
Ich schau zurück auf diese Welt.
Ich war niemals ein echter Held.

Nein, so darf es doch nicht enden,
halte Deinen Brief in beiden Händen.
Worte, die mich schwer verletzten
und mir mein armes Herz zerfetzten.

Du bist jetzt fort und ich noch hier.
Was ist bloß geworden aus unsrem wir?
Ich stehe dicht an diesen Felsenklippen
eine Träne rinnt mir über die Lippen.

Tief in mir drin erwacht die Wut,
ich merke, wie sie stärkt den Mut.
Mit ganzer Kraft nehm´ ich die Faust
und schreie wild die Schmerzen raus.

Ich zerrupfe diesen Brief von Dir.
Du kannst gestohlen bleiben mir.
Ich dreh mich um und geh nach Haus,
dieses Leben ist noch nicht aus.
 
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